Erster Eindrücke vom Start

Hurricane-Freitag oder: „Wir lassen uns die legendäre Stimmung nicht verderben“

+
Hurricane-Motto Trotz Regen: „Wir lassen uns die legendäre Stimmung nicht verderben“.

Eigentlich alles wie immer: In Scheeßel ist Hurricane und das Wetter dreht völlig durch. Aber Hurricane wäre nicht Hurricane, wenn nicht alle Beteiligten besonnen mit der Situation umgehen und traditionell das Beste daraus machen würden. Getreu dem Beginner-Motto: „Wir lassen uns die legendäre Stimmung nicht verderben“.

Der entsprechende Beginner-Gassenhauer „Ahnma“ zählt auch in diesem Jahr wieder zum Stamminventar der vielen Camping-Crew-Soundsysteme auf dem Zeltplatz und bei den After-Show-Partys. Bis es soweit kam, war es jedoch für viele ein weiter Weg. Nach den Strapazen des verhagelten ersten Anreisetages, verlief auch der Freitag nicht reibungslos. Das stürmische Unwetter am Donnerstag, mit zahlreichen an Bahnhöfen in Bremen und Hamburg gestrandeten Festivalisten, führte auch am Freitag zu etlichen Ausfällen und Verspätungen im Bahnverkehr. Endlich angekommen, konnte schließlich der musikalische Wirbelsturm anrollen und auch der erneute Regen am Abend die Stimmung keineswegs trüben.

Xavier Rudd sorgte für friedliche Ausgelassenheit auf der White Stage im Zelt, Milky Chance für Entspannung unter freiem Himmel, Clueso empfing Klaas Heufer-Umlauf nach dessen Gloria-Auftritt als Gast auf der Blue Stage, SDP, SSIO und Die Orsons rissen standesgemäß ab und auch die Antilopen-Gang spielte die Red Stage in Grund und Boden - ihr nach eigenen Angaben größter Auftritt bis dato. 

Headliner Green Day lieferte schließlich ein über zweistündiges Brett samt Pyroshow auf der Green Stage ab, bevor in der Spätschicht Imagine Dragons und Frittenbude sowie Digitalism im Zelt abräumten. Ebendort wurde mit der „Buzz Beat Boutique“ und am Playground mit der „Motorbooty Party“ die Verlängerung eingeleutet. Nieselregen und frische Temperaturen waren der Meute da endgültig egal und so klang der erster vollwertige Festival Tag bei etlichen After Hours in den Camps mehr oder weniger gemütlich aus.

Hurricane-Fotos vom Freitag: Regen, Riesenrad und Rock‘n‘Roll

Es blieb einfach keinerlei Zeit wie drei Tage Regenwetter drein zu schauen. Wie üblich kreativ chaotisch, ausgeflippt und durchgedreht, verkleidet und individuell, trat das ausgelassene Hurricane Publikum auf und gab sich standesgemäß der von SDP ausgerufenen Frage hin: „Wo war ich in der Nacht von Freitag auf Sonntag?“

Mehr zum Hurricane: 

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare