Update: Opening für Samstag geplant

Komplette Palette: Genehmigung für Eröffnung unter Auflagen erteilt

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Am Montag trafen sich Sicherheitsbehörden und Organisatoren im „Kleinen Paradies“ an der „Kompletten Palette“.

Das Opening des Kulturprojekts „Die Komplette Palette“ im Hemelinger Hafen drohte kurz vor dem Start noch zu scheitern. UPDATE: Am Mittwochnachmittag gab es Entwarnung, die Eröffnung soll unter gewissen Auflagen genehmigt werden. Am Samstag soll wie geplant ab 15h die Eröffnung des kleinen Paradieses an der Weser in Hemelingen steigen.

Das Dauer-Sommer-Festival hatte immer wieder mit Herausforderungen zu kämpfen, doch diese hier ist die mit Abstand größte. Letztes Jahr erfolgreich gestartet, sind die Vorbereitungen für die zweite Ausgabe der Paletten-Bühne samt Familien- und Party-Programm auf größerem Areal als „Das Kleine Paradies“ vor 44 Tagen ambitioniert und mit viel ehrenamtlicher Unterstützung angelaufen. Alles war auf einem guten Weg, so schien es, bis die Eröffnung am Samstag, 27. Mai, nun an einer fehlenden Zufahrtsstraße zu scheitern droht. Das, was den Ort so besonders macht, könnte nun zum ernsthaften Problem werden – die weite Wiese, der Platz drumrum. Denn, so ist es auf der Facebook-Seite der Palette zu lesen, etwa 350 Meter Zufahrtsweg sind unbefestigt, und daher im Fall der Fälle von Rettungskräften mit 16-Tonnen-Einsatzfahrzeugen nicht sicher erreichbar. 

„Gibt es in unserem gemeinsamen Gesamthirn nicht bessere Lösungen?“ 

Am Montag trafen sich Feuerwehr, Polizei, Hafenamt, Beirat, Ortsamt, Bauamt und viele Involvierte mehr vor Ort. Eine „im Vergleich zu den 43 Tagen körperlicher Aufbauaktivität durchaus anstrengenden Problem-wälz-Session“, sei es gewesen. 34.000 Euro würde eine mobile Baustraße für 155 Tage kosten. „Mit horrenden Geldspenden, die in keinem gesunden Verhältnis zum Gesamtprojekt stehen ließe sich das natürlich regeln. Aber gibt es in unserem gemeinsamen Gesamthirn nicht bessere Lösungen?“, fragt Immo. 

Bis zum Dienstschluss am Mittwoch, also 16.30 Uhr, kann ein Konzept eingereicht werden, das bis Freitag umzusetzen ist. Andernfalls steht das Verbot der Auftaktveranstaltung bevor, unter Androhung von Strafe.

„Hat jemand eine Straße übrig?“ 

Kurzerhand lief nun am Montagabend eine Unterstützungswelle im Internet an. Unzählige Kreative, Kulturschaffende, Stadtteilvermarkter, Institutionen, Radiosender und Befürworter des Projekts verbreiten den Aufruf nach Ideen, Tipps, Material und Kontakten. „Brauche Rettungsgasse!“, „Hat jemand eine Straße übrig?“ oder „Chuck Norris im Freundeskreis?“ Tiefbaufirmen und THW von Delmenhorst bis Cuxhaven wurden ins Spiel gebracht. Einer fragt nach der Bundeswehr im Zusammenhang mit der innenren Sicherheit.

Wer also kann helfen das Problem zu lösen und ein Scheitern des Ausnahmeprojekts für den Bremer Sommer abzuwenden? Bitte schnellstmöglich bei Immo Wischhusen per Facebook oder unter dkp@dkp.online melden, der verspricht: Die komplette Palette wird erst nach Dienstschluss am Mittwoch locker lassen. Bis dahin sollte Das Kollektive Potential dieses Rätsel doch lösen können!

Update am Mittwochnachmittag 

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