Besuch im Buhl Acitivity-Park Wangermeer

So „brettert“ Ihr richtig durchs Gelände: E-Skating im Selbstversuch

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E-Skating im im Buhl Acitivity-Park Wangermeer - ein ganz heißer Tipp für alle, die gerne auf dem Board stehen.

Skate- und Longboard? Dürfte sicherlich jedem ein Begriff sein. Und jetzt stellt Euch vor, Ihr fahrt nicht auf Teer oder Asphalt, sondern „brettert“ querfeldein über die Wiesen – ohne Euch dabei vom Boden abstoßen zu müssen. E-Skating heißt der Spaß, den wir im Buhl Acitivity-Park Wangermeer ausprobiert haben.

Wie das funktioniert? Ihr habt eine Fernsteuerung in der Hand, über die Ihr die Geschwindigkeit regeln könnt. Angetrieben wird das Gefährt von einem akkubetriebenen Elektromotor. Und auf dem großen Gelände habt ihr auch als Anfänger genug Platz, Euch langsam an die Höchstgeschwindigkeit heranzutasten.

Anfängliche Unsicherheit

Ich habe schon lange nicht mehr auf einem Skateboard gestanden. Und nun steht da ein Board vor mir, dass von einem Motor angetrieben wird. Kein Ding, probiere ich trotzdem aus. Erstaunlicherweise klappt das bloße Stehen ganz gut. Das liegt aber daran, dass die Federung des geländegängigen Rollbretts hart eingestellt war und somit nicht so schnell auf Unsicherheiten reagiert. Dadurch wird es einfacher.

Schwieriger ist es da schon, die richtige Position zu finden, um den Gashebel der Fernsteuerung zu betätigen, ohne dabei (notgedrungen) abzusteigen  zu müssen. Mir wurde vom Instruktor der Tipp gegeben, das Gewicht zu Beginn auf dem vorderen Bein zu halten. Der Vortrieb des Motors ist ordentlich, und bei Verlagerung nach vorne kann man ihn so ganz gut ausgleichen.

Gewusst wie: Mit einem Instructor an der Seite seid Ihr bald ganz fix unterwegs.

Voilà, das Anfahren klappt und die ersten Meter ruckeln so vor sich hin. Allerdings nicht sonderlich schnell, da ich mich (noch) nicht traue, den Gashahn - ähnlich wie bei der Carrera-Bahn - voll durchzudrücken. Trotzdem bin ich guter Dinge.

Rantasten an den Highspeed

Der Einstieg ins E-Skating ist also geschafft. Die Sonne scheint und ich fahre (weiterhin noch sehr langsam) über das unebene Geläuf. Das ist anstrengend, da man bei der niedrigen Geschwindigkeit jede Unebenheit spürt und ausgleichen muss. Und ich bin echt nicht der Balancier-King. Egal. Drück drauf, denke ich – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich verlagere mein Gewicht wieder leicht nach vorne und drücke leicht auf den Gashebel. Die großen Reifen meines Brettes nehmen Fahrt auf und bewegen mich in Richtung Hügel des Parcours. Das geht ganz gut. Also weiter. Ich ziehe meinen Zeigefinger an und den Gashebel voll durch. Das E-Skating-Board fährt sich jetzt etwas entspannter, da die Geschwindigkeit dazu führt, dass man über die Unebenheiten „fliegt“. Das macht Spaß – richtig Spaß. Gut, meine Haare fliegen nicht im Wind, das liegt aber nur daran, dass sie viel zu kurz sind – den Fahrtwind spüre ich trotzdem.

Lenken und Wenden

Bisher fahre ich allerdings nur geradeaus. Nächste Lektion: leicht nach links und rechts lenken. Klappt. Aber der Hügel kommt und ich muss danach direkt eine scharfe Linkskurve fahren, damit ich auf dem Rasen bleiben und weiterfahren kann. Ich verlagere mein Gewicht, um das Manöver einzuleiten. Gleichzeitig fahre ich den Hügel hinauf, was die Fahrt verlangsamt. Mir fällt das Linkskurvenfahren leichter als andersherum. Im Scheitelpunkt der Kurve geht es wieder bergab. Leicht vom Gas und die Schwerkraft ausgenutzt, komme ich bei der ersten Kurve wieder in Fahrt, warte, bis ich wieder auf einer Geraden fahren kann und gebe Vollgas.

Je länger ich unterwegs bin, desto routinierter bewege ich mich über den Parcours. Ich kann jetzt schon fast gleichbleibend schnell fahren beziehungsweise bergab auf dem Gas bleiben und so schneller werden. Ich muss aber auch zugeben, dass ich auf der untersten Geschwindigkeitsstufe geblieben bin. Es geht also durchaus noch schneller. Das probiere ich aber beim nächsten Mal.

Fazit

E-Skating – am liebsten würde ich mit dem Board gleich weiter nach Hause fahren. Denn der Spaß-Faktor ist enorm hoch. Vor allem auf diesem etwas holprigen Parcours rockt das Fahren richtig. Dazu kommt die schöne Landschaft im Buhl Activity-Park – und natürlich die „Sturmbude“, wo Ihr zum Abschluss noch ein kühles Getränk als Absacker nehmen könnt. Übrigens: Mir wurde erzählt, dass auch Kinder mit den motorisierten Brettern fahren können. Gerade die jüngeren würden gerne folgende Taktik verfolgen: Aufs Brett setzen, mit Vollgas geradeaus fahren bis es nicht mehr weitergeht, absteigen, das Bord umdrehen, wieder zurück brettern. Mein Tipp: Egal wie, probiert es aus!!!

So kommt Ihr hin:

Buhl Activity Park Wangermeer
Grimmenser Str. 1
26434 Hohenkirchen‚
Tel.: 04463 / 8 09 84 40

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