Drei Räder und ab dafür

Von wegen Motor: Beim blokart fegt Euch der Wind über die Piste

Ihr sitzt mit dem Hintern knapp über der Grasnarbe und könnt richtig Gas geben, wenn der Wind richtig steht. blokart ist Kartfahren mal anders - nämlich mit Windunterstützung. Auf dem Gelände des Buhl Activity-Park Wangermeer habt Ihr ordentlich Platz, um Eure Fahrkünste unter Beweis zu stellen. Aber was ist das genau, dieses blokart. Wir haben es ausprobiert.

Kurz zusammengefasst: Das blokart hat drei Räder, ein Segel und wiegt zwischen 25 und 30 Kilogramm. Wenn ich es richtig recherchiert habe, kommt das blokart ursprünglich aus Neuseeland. Seit seiner Entwicklung hat sich die Zahl der Fans stetig erhöht - und jetzt ist der Trend auch bei uns gelandet. Positiv: Der Landsegler kann in kürzester Zeit und ohne Werkzeug zusammengebaut und quasi als Rollkoffer transportiert werden.

Außerdem ist blokart für alle Altersklassen geeignet. Oma kann also auch mit Ihrer Enkeltochter ein Wettrennen starten. Wichtig ist nur, dass Wind vorhanden ist. Der Adrenalinschub ist dann quasi programmiert.

Wie funktioniert ein blokart?

Ihr sitzt wie in einem Kart oder Kettcar und könnt per Lenkstange die Richtung vorgeben. Dazu gehört ein Mast mit Segel. Das sorgt für den Schub. Per Seil könnt Ihr die Geschwindigkeit regulieren. Die Profis kommen mit ihren Rennkarts auf dem richtigen Untergrund gerne mal auf eine Geschwindigkeit um die 100 km/h. So schnell bin ich natürlich nicht gefahren, aber die Geschwindigkeit sorgt trotzdem für einen kleinen Adrenalinschub.

Ihr fragt Euch, ob das ganze auch sicher ist? Zwar kann das Kart prinzipiell umfallen, aber der Mast fungiert sozusagen als integrierter Überrollbügel. Außerdem habt Ihr einen Helm auf und seid so zusätzlich geschützt. Aus meiner Sicht ist am besten, wenn Ihr Euch langsam an die Höchstgeschwindigkeit rantastet und nicht von Anfang an Vollgas gebt.

Blokart am Wangermeer – das Fazit

Ich bin wirklich ein absoluter Anfänger gewesen. Weder habe ich gesurft, gesegelt noch irgendetwas anderes zuvor mit einem Segel gemacht. Aber mit der richtigen Einweisung, die Ihr vor Ort erhaltet, kann jeder nach kurzer Zeit fahren. Und mit zunehmender Dauer macht es immer mehr Spaß, da man das Gelände und den Parcours langsam kennt und um die teilweise tückischen Bodenwellen weiß. Kurz und gut – blokart rockt! Und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich auch ein Fan des Buhl Activitiy-Park Wangermeer bin. Ich finde das Wangermeer richtig cool, sowohl das Wasser als auch die Landschaft drumherum. Und das Beste ist: Wenn Ihr Euch genug Wind um die Ohren habt pusten lassen, könnt Ihr den Tag entspannt in der Sturmbude bei einem kühlen Getränk ausklingen lassen.

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