Von der Rolle

Wo gibt's das beste Sushi in Bremen & Oldenburg? Unsere Tipps

Das Sushi von „Toshido“ im Schnoor spielt geschmacklich in der Champions League mit, doch in Bremen und Oldenburg gibt es eine Menge Restaurants für Einsteiger und Fortgeschrittene. Hier unsere Favoriten.  

An Sushi scheiden sich die Geister. Man liebt es, man hasst es, oder man hat es noch nie gegessen. Für alle Neulinge, Liebhaber und Antipoden haben wir unsere Favoriten der japanischen Häppchen (ob mit rohem Fisch oder ohne) in Bremen und Oldenburg zusammengetragen – zum Kennenlernen, als Inspiration oder um Euch vielleicht doch noch von der Rolle zu überzeugen.

„Sushi Kaiser“: Sushi-Crossover für Fortgeschrittene in Bremen und Oldenburg

Hier wird‘s abgefahren. Alle, die über die Sushi-Grundlagen hinaus sind und neue Varianten ausprobieren möchten, sind bei Sushi Kaiser sowohl in Bremen als auch in Oldenburg an der richtigen Adresse. Klar, auch ganz klassische Maki und Nigiri könnt Ihr hier abfischen, doch es gibt auch einige besondere Highlights, die einem schon wegen des Namens ins Auge springen. Beispiel: Sushi Burrito. Optisch ähnelt es stark seinem mexikanischen Namensgeber, nur statt des Weizenfladens ist der Inhalt in das Sushi-typische Algenblatt gewickelt. Und nicht Hackfleisch und Bohnen bilden die Füllung, sondern eben Reis mit Gemüse und Fisch, Hähnchen oder Kürbisstreifen in der vegetarischen Variante. Auch die Sauce ist schon drin, und so hat man – eben wie bei einem Burrito – auch ordentlich was zu beißen.

Oder – unser Tipp: Die frittierten Futo-Maki. Das sind größere Maki-Rollen mit klassischem Konstrukt aus mehreren Zutaten im Reismantel und umhüllt vom Algenblatt. Das ganze wird dann in Paniermehl frittiert, außen warm, innen kalt und mit Cocktail-Spezialsauce überzogen. Großartig. Sushi Kaiser ist in Bremen zu finden in der Herdentorstraße, in Oldenburg in der Donnerschweerstraße, und geliefert wird auch.

Weitere Informationen zu Sushi Kaiser gibt es hier.

„Toshido“ in Bremen: Nicht günstig, aber überragend!

Wenn Ihr bereit seid, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, ist Toshido im Schnoor die richtige Adresse. Hier stimmt einfach alles: Die Zutaten sind selbstverständlich frisch, der Sushi-Meister bereitet Nigiri, Maki, Rolls und Co. live für Euch zu und es stehen eine ganze Reihe ungewöhnlicher Sushi-Kreationen zur Auswahl. nordbuzz-Tipp: Probiert die California Roll mit mariniertem Krebsfleisch, Gurke Avocado, krossen Tempura-Zwiebeln und Spicy Mayonnaise – überragend. Dazu sechs Maki mit Lachs und Ihr habt einen ganz hervorragenden Sushi-Snack (siehe Titelbild). Einziger Haken: 18 Euro für die Kombo sind nicht gerade ein Schnapper und gut möglich, dass Ihr anschließend Bock auf mehr habt – ein Sattmacher ist Sushi bekanntermaßen nicht. Geschmacklich ist Das Restaurant indes ganz weit vorne: Toshido gehört definitiv zu den besten Sushi-Läden in Bremen, Oldenburg und umzu. Was noch? Der Laden ist recht klein. Ohne Reservierung wird’s also schwierig, einen Platz zu bekommen. 

Weitere Informationen zu Toshido gibt es hier.

„Moto Kitchen“ in Oldenburg: Alles, was das Sushi-ABC hergibt

Wenn man reinkommt sieht man sie sofort: Frische Produkte. Moto Kitchen an der Ammerländer Heerstraße muss sein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Das ist besonders für Zweifler angenehm. Man sucht sich einen gemütlichen Platz und wird sofort von der familiären Stimmung, die alle Angestellten und das Ambiente ausstrahlen, in Besitz genommen. Auf der reichhaltigen Karte findet Ihr alles, was das Sushi-ABC hergibt. Sensationell: Als Vorspeise bekommt man kleine Frühlingsrollen mit süß-saurer Sauce dazu. Wenn dann das Sushi schließlich serviert wird, isst das Auge auch prompt mit. Auf Schieferplatten werden die Röllchen ins Rampenlicht gerückt und ergeben gemeinsam mit dem adrett angerichteten Wasabi und Gari eine äußerst ansehnliche lukullische Komposition. 

Was aber viel wichtiger ist, es schmeckt mindestens genauso gut, wie es aussieht. Wer auf Maki steht, dem empfehlen wir das Menü „Makination“ (24 Stück in allen Variationen) – kurz: Alles dabei, super lecker und man ist danach pappsatt. Außerdem empfehlenswert ist das Menü „Ocean 14“. Hier ist für jeden etwas dabei: Maki, Inside-Out-Rolls und Nigiri. Wer kein Menü haben möchte kann auch auf eigene Faust kleine „Pakete“ schnüren. So oder so: Bei Moto Kitchen solltet Ihr auf jeden Fall mal reinschauen.

Weitere Informationen zu Moto Kitchen gibt es hier.

„Thai & Sushi“ in Bremen: Die günstige Alternative für Neueinsteiger

Dass Sushi bei weitem nicht Jedermanns Sache ist, haben wir schon geklärt. Roher Fisch und Algen – Irgendwie ja auch verständlich, dass die Hemmschwelle bei einigen bisher zu groß war. Dabei muss in Sushi ja nicht mal zwangsläufig Fisch sein. Wer sich unterdessen langsam an das heikle Feld wagen möchte, dem sei „Thai & Sushi“ in der Kreyenstraße mitten in der Bremer Altstadt empfohlen. Vorteil: Hier kann man für vergleichsweise wenig Geld richtig anständige Röllchen bekommen. Geboten ist eine Standard-Bandbreite aus Fisch und vegetarischen Alternativen – für den Einstieg vermisst man nichts. Und: Man kann auch relativ schlichte Menüs bestellen, ohne Sorgen haben zu müssen, dass man sich hinterher wegen des Geldes ärgert. Beispiel: 12 Maki mit Lachs, Gurke, Rettich im klassischen Stil wie auch nach California- und Alaska-Art für 5,60 Euro. Kann man machen, denn das Sushi an sich ist wirklich sehr ordentlich.

„Chilli Club“ in Bremen: Hier werdet Ihr zum Sushi-Fan

Das Wichtigste beim Sushi ist natürlich: der Reis. Schließlich besteht das Gericht in erster Linie daraus. Und da macht der Chilli Club in der Bremer Überseestadt schon einmal sehr viel richtig. Kein Vergleich zu der übermäßig-klebrigen, oft muffigen und viel zu sauren Pampe, die einem anderswo serviert wird. Hier stimmen Konsistenz und Geschmack. Apropos Geschmack: Die Kombination aus Reis und Fisch – an dem zum Glück nicht gespart wird – ist super aufeinander abgestimmt. Selbst dann, wenn Ihr mit Sushi eigentlich nichts anfangen könnt, hier könntet Ihr echter Fan werden. Tipp: Bestellt den Chilli Club Sushi Mix. Der ist mit 16 Euro zwar nicht ganz billig, dafür macht Euch der Sushi-Chef aber eine schöne Auswahl zurecht.

Weitere Informationen zum Chilli Club gibt es hier.

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