Tipps und Tricks

Wenn die Arbeit wieder nervt: So macht Ihr richtig blau

Hin und wieder 'nen freien Tag zusätzlich genießen? Vielleicht das Wochenende auf eigene Faust verlängern? Oder einfach nur ausschlafen? Es gibt viele (gute) Gründe, blau zu machen. Wir geben Euch Tipps, wie es am besten geht – und welche Fehler Ihr auf keinen machen solltet.

Euch genügt schon ein einzelner Tag, an dem Ihr nicht zur Schule oder ins Büro wollt? Kein Problem, dafür wurden Kopf- oder Bauchschmerzen schließlich erfunden. Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, wo eh jeder zweite schnieft und rotzt, fallt Ihr womöglich gar nicht groß auf. Maximal unclever ist es allerdings, schon Wochen vorher von der tollen Party am Donnerstag zu schwärmen und sich dann am Freitag wegen Magenbeschwerden abzumelden.

Wenn Ihr mit einem Tag nicht hinkommt, kann etwas Vorbereitung nicht schaden. Um das erschlichene lange Wochenende optimal vorzubereiten, am besten schon Tage vorher ordentlich rumjammern. Hier gilt: Viel hilft viel. Husten, Kopfschmerztabletten nehmen, halbstündlich aufs Klo rennen – seid kreativ. Noch glaubwürdiger wird’s, wenn Ihr nach einem halben Arbeitstag verkündet, dass es nun wirklich nicht mehr geht und nach Hause abrauscht. Mit dem Anruf am nächsten Morgen rechnet dann eh schon fast jeder. Und je früher Ihr anruft, desto besser – der Unterschied zwischen einer kranken und einer verschlafenen Stimme ist nur schwer rauszuhören. Aber denkt immer dran: Wer „so schwer krank“ war, sollte keinesfalls ein paar Tage später wieder quietschfidel zum Arbeitsplatz zurückkehren. Lieber ein bisschen leiden und so tun, als hättet Ihr eigentlich noch länger zuhause bleiben müssen.

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Bloß nicht in Widersprüche verstricken

Ihr braucht zum Krankfeiern zwingend den gelben Schein vom Arzt? Auch das sollte mit den richtigen Maßnahmen kein Problem sein. Wichtig: Gebt dem Arzt das Gefühl, eigentlich arbeiten gehen zu wollen, zählt dann aber die Symptome auf, die Euch daran hindern. Werdet dabei nicht zu speziell, bleib vage und verstrickt Euch bloß nicht in Widersprüche. Schlimme Halsschmerzen glaubt Euch niemand, wenn der Hals nicht wenigstens ein bisschen gerötet ist. Unwohlsein, Bauchschmerzen, ein unspezifisches Drücken im Kopf – daraus lassen sich wenigsten zwei Tage zusammenstricken. Gefährlich wird’s nur dann, wenn Euch der Arzt als Simulant entlarven will. Deswegen hüpft nicht vergnügt durchs Wartezimmer und seid auf der Hut vor Fangfragen.

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Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch? Klar, als Frau könnt Ihr im Notfall immer extreme Regelschmerzen in den Ring werfen, solange Ihr Euch nicht mit den Daten verzettelt. Beliebt ist auch die Beerdigung von Oma, solange das nicht jedes Jahr wieder genau einen Tag vor Ferienbeginn passiert. Auch ein krankes Kind könntet Ihr vorschieben, um zuhause zu bleiben. Voraussetzung: Ihr habt ein Kind. Und das sollte idealerweise nicht fröhlich-vergnügt mit Kollegen-Kindern gemeinsam durch den Kindergarten hüpfen.

Schlechtes Gewissen? Kein Wunder, der Schaden liegt bei 1,5 Milliarden Euro

Euch plagt das schlechte Gewissen? Keine Sorge, Ihr seid nicht die einzigen, die blaumachen. Studien zufolge geht es etwa zwei Millionen Deutschen genauso wie Euch: Einfach mal ein bisschen den Arbeitgeber betrügen und auf Kosten von Kollegen und Firma Sonderurlaub mit einer simulierten Krankheit nehmen. Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden liegt jährlich übrigens bei knapp eineinhalb Milliarden Euro.

Trotz Krankschreibung

Was Ihr alles machen dürft, während Ihr krank geschrieben seid, könnt Ihr hier nachlesen - Überraschend: Das dürft Ihr tun trotz Krankmeldung.

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