Freitagabend in Tschechien

Werder-Profi Kruse pokert für sauberes Trinkwasser

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Während sich die Werder-Profis auf das zweite Bundesliga-Match der Saison vorbereiten, weilt Offensivmann Max Kruse für einen guten Zweck in Tschechien.

In Bremen kann Werder-Profi Max Kruse verletzungsbedingt momentan nicht viel ausrichten, in Tschechien vielleicht schon. Während ihm beim ersten Werder-Heimspiel am Sonntag gegen Augsburg nur der Tribünenplatz bleibt, sitzt der Offensivmann am Freitagabend stattdessen am Pokertisch – für einen guten Zweck.

Die Einladung zum Hochgepokert Masters im „King's Casino“ Rozvadov bekam der 29-Jährige als Ersatz für die deutsche Poker-Ikone Sandra Naujoks, die wegen eines Kieferbruchs nach Pferdetritt ausfällt. Sämtliche Gewinne, die Kruse unterdessen erspielt, gehen an die Hamburger Trinkwasser-Initiative „Viva con Aqua Sankt Pauli“, die sich für den weltweiten menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt.

Derweil wird auch auf den Verletztenstatus des Grün-Weißen Rücksicht genommen. Auf der Website des Veranstalters heißt es, Kruse werde von seinem Physiotherapeuten begleitet, der dafür sorgt, „dass dem lädierten Bein des Profis immer ein freier Stuhl zur Verfügung steht“.

Auf einer Pressekonferenz am Freitag hatte indes Werder-Sportchef Frank Baumann Stellung zu Kruses Poker-Vorstoß genommen. Demnach sei die Tschechienreise für den Verein kein Problem. Baumann: „Max Kruse ist sehr gewissenhaft in der Reha. Wir haben alles abgestimmt. Daher kann er zum Pokern.“  

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