Nach Äußerungen im „Doppelpass“

Lemke rudert im Fall Gnabry zurück: „Kenne Details nicht“

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Nach seinen Äußerungen zum Gnabry-Deal ruderte Werder-Aufsichtsrat Willi Lemke jetzt zurück.

Werders Aufsichtsrat Willi Lemke hatte beim „Sport1“-Fußballtalk „Doppelpass“ am Sonntag mit seinen Äußerungen zum Vertrag mit Werder-Neuzugang Serge Gnabry und einer möglichen Beteiligung durch den FC Bayern München für Irritationen gesorgt. Nun ruderte Lemke zurück.

Auf die Ausführungen von Sport1-Mann Raphael Honigstein, der SV Werder hätte sich entgegen der Darstellung von Manager Frank Baumann sehr wohl ein bisschen Unterstützung durch den FC Bayern München verschafft, hatte Lemke geantwortet: „Ich bin sehr dankbar, dass das jetzt von Ihnen so dargestellt worden ist, für mich wäre es schwer gewesen, aus der Sicht des Aufsichtsrats das herauszuplaudern.“

Lemke weiter: „So, wie das gelaufen ist – und ich gehe mal davon aus, dass Sie sehr gut informiert sind – finde ich es prima.“ Eine Aussage, die für reichlich Wirbel gesorgt hatte. Nicht zuletzt, weil Baumann eine Beteiligung der Bayern am Gnabry-Deal bis zuletzt kategorisch ausgeschlossen hatte.

Gegenüber dem „Weser-Kurier“ ruderte Lemke jetzt zurück und sagte, dass sein Verhalten „missverständlich“ gewesen sei. „Dass ich bei dieser Darstellung mein Veto nicht eingelegt habe, lag daran, dass ich die Details der Verhandlungen gar nicht kenne“, wird der Aufsichtsrat zitiert. Das habe er während der Sendung vielleicht nicht deutlich genug ausgedrückt.

An seiner grundsätzlichen Bewertung ändere das jedoch nichts: „Den Transfer hat Frank Baumann prima hingekriegt. Klasse, dass wir Gnabry bekommen haben, wenn ihn auch so viele andere Klubs wollten.“

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