Werder Neuaufstellung: Baumann für Eichin

Twitter läuft Sturm: Pro & Contra

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Thomas Eichin und Frank Baumann

Paukenschlag am Osterdeich. Am Donnerstagvormittag gab Werder Bremen für viele überraschend die sofortige Trennung von Geschäftsführer Thomas Eichin bekannt - nur fünf Tage nach dem gelungenen Klassenerhalt.

Als Begründung für die Personalentscheidung wird auf der Homepage des Erstligisten eine Neuaufstellung für die Zukunft genannt. "Wir bedanken uns für seine Arbeit in den letzten drei Jahren. Er hat einen wichtigen Beitrag geleistet, den SV Werder in einer schwierigen Phase zu stabilisieren. In unseren Diskussionen zur künftigen sportlichen Ausrichtung haben wir jedoch unterschiedliche Auffassungen festgestellt, die letztlich der auslösende Moment für die Entscheidung waren, die sportliche Verantwortung in andere Hände zu geben", wird der Aufsichtsratsvorsitzende und frühere Werder-Profi Marco Bode zitiert. Künftig übernimmt Frank Baumann, der ebenfalls lange für die Grün-Weißen spielte.

Bei Twitter kommt die Entscheidung überwiegend schlecht weg, die Aufregung ist groß. Teils drastisch äußern Nutzer ihr Unverständnis.

Werders unaufgeregter Ruf scheint bei diesem Schnellschuss angekratzt. Manche wähnen sich schon in Hamburg oder auf Schalke, wo oftmals das Gegenteil der Fall war.

Es gibt jedoch auch etliche Fürsprecher.

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