Bilder vom Spektakel am Böllenfalltor

Werder spielt 2:2 in Darmstadt – Tore durch Sané und Gnabry

1 von 15
2 von 15
3 von 15
4 von 15
5 von 15
6 von 15
7 von 15
8 von 15

Eine starke zweite Halbzeit hat nicht zum Sieg gereicht: Werder Bremen hat im Kellerduell der Fußball-Bundesliga beim SV Darmstadt 98 2:2 gespielt. Zur Halbzeit lagen die Grün-Weißen mit 0:1 zurück, drehten dann zunächst das Spiel, mussten aber noch den Ausgleich schlucken.

Eine Überraschung gab es bereits vor dem Anpfiff: Werders Interimscoach Alexander Nouri ließ den zuletzt gesperrten Stürmer Aron Jóhannsson zu Hause. „Ousman Manneh und Lennart Thy haben in den letzten beiden Spielen in einer schwierigen Situation Argumente für sich gesammelt. Das war keine Entscheidung gegen Aron, sondern für Lennart und Ousman“, kommentierte Nouri die Entscheidung gegenüber „Sky“.

Die erste große Chance im Spiel hatten die Gastgeber: Nach einem Trikot-Zupfer von Lamine Sané an Antonio-Mirko Colak setzte Jérôme Gondorf den fälligen Freistoß aus etwa 25 Metern an das Aluminium (6. Minute). Gute zehn Minuten später dann die Führung für Darmstadt: Schiedsrichter Dr. Jochen Drees entschied nach einem Zweikampf zwischen Theodor Gebre Selassie und Gondorf auf Elfmeter. Eine umstrittene Entscheidung. Colak war das indes sichtlich egal, er ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 1:0 (19.). Viel Positives gab es aus Werder-Sicht bis zur Halbzeit nicht zu vermelden, sodass die „Lilien“ mit einer durchaus verdienten Führung in die Pause gingen.

Sané per Kopf zum 1:1

Besser wurde es nach dem Wechsel. Nach einer Kopfballstafette von Serge Gnabry und Gebre Selassie drückte Sané den Ball per Kopf zum 1:1 über die Linie (51.). Kurz darauf musste Darmstadt den Torhüter wechseln, für den verletzten Michael Esser kam Daniel Heuer Fernandes in die Partie (55.). Werder fand immer besser in die Partie, auch wenn Gondorf zunächst die Führung auf dem Fuß hatte (59.). Der eingewechselte Fin Bartels verhinderte Schlimmeres.

In der 67. Minute dann die 2:1-Führung für die Grün-Weißen: Gnabry erlief einen (fast zu lang geratenen) Steilpass von Manneh, ließ Heuer Fernandes stehen und schob den Ball ins Netz. Doch die Freude währte nicht lange. Nur sechs Minuten später markierte Colak per Volley-Abnahme ins lange Eck nach einer butterweichen Flanke von Gondorf aus dem Halbfeld das 2:2 (73.) – ein Treffer, der nicht zum Spielverlauf der zweiten Hälfte passte.

Gebre Selassie vergibt die letzte Chance

In der Schlussphase entwickelte sich ein offenes und spannendes Spiel, das so gar nichts mehr mit dem mauen Kick der ersten 45. Minuten gemeinsam hatte. Ein Tor wollte Werder allerdings nicht mehr gelingen. Die letzte große Möglichkeit vergab Gebre Selassie, der per Kopf an Heuer Fernandes scheiterte (89.).

Autor

Mehr zum Thema

Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren