Bayern angeblich an Transfer beteiligt

Baumann verwundert über anhaltendes Gnabry-Gerücht: „Klar positioniert“

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Frank Baumann wundert sich, warum das hartnäckige Bayern-Gerücht um Talent Serge Gnabry nicht abebben will.

Frank Baumann ist ratlos. In einem Interview wurde der Werder-Sportchef erneut auf das Gerücht um Offensiv-Talent Serge Gnabry angesprochen. Was denn jetzt wirklich Sache sei, wollte das Online-Portal „Spox“ wissen. „Schade“, entgegnete Baumann, dass das „immer wieder auftaucht“ – der Verein habe sich in der Sache „klar positioniert“.

Baumann moniert: „Man müsste eher die Frage stellen, weshalb dieses Gerücht in der Welt bleibt.“ Die Spekulation hält sich tatsächlich hartnäckig: Der FC Bayern sei am Gnabry-Transfer von Arsenal nach Bremen beteiligt gewesen und habe daher ein Vorrecht auf eine Verpflichtung des 21-Jährigen. „Es tauchte ja am Vortag der Verpflichtung auf, wurde dann von uns mehrfach dementiert und wird dennoch bis heute diskutiert“, wundert sich Baumann.

Werders Gnabry ist nach wie vor Gegenstand von Spekulationen um eine Beteiligung des FC Bayern an seinem Transfer von Arsenal nach Bremen.

Doch am Ende der Reise ist ein anderes, glaubhafter klingendes Gerücht viel entscheidender – nämlich das Rätselraten um eine Ausstiegsklausel in Gnabrys Kontrakt. Zahlreiche Medien sind sich sicher, und auch Werder-Experte Tobias Holtkamp beteuert in der nordbuzz-Kolumne „Vier sind Werder Bremen“: „Im Vertragswerk mit Laufzeit bis 2020 gibt es eine Ausstiegsklausel, die auch im nächsten Sommer schon greift. Die genaue Höhe ist nicht bekannt, in verrückten Dimensionen à la Julian Draxler oder Leroy Sanè liegt sie allerdings nicht, Gerüchten zufolge gar nicht weit über den von Werder gezahlten fünf Millionen Euro und damit im Kleingeldbereich der Top-Klubs.“ Der FC Bayern habe bereits Interesse hinterlegt und im Zuge des Transfers zu Werder auch schon Gespräche mit Gnabrys Agentur geführt.

„Vier sind Werder Bremen“ – die nordbuzz-Kolumne

Hier findet Ihr den ganzen Text von Tobias Holtkamp: Von der Weser an die Weltspitze? Warum Gnabry für Werders Image so wichtig ist

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