Erstmals seit 2011

Werder-Gewinn: Knapp drei Millionen Euro Plus 

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Marco Bode (l), Aufsichtsratvorsitzender, Klaus Filbry (r), Vorsitzender der Geschäftsführung und Frank Baumann, Geschäftsführer Sport von Werder Bremen.

Der sportlich angeschlagene Fußball-Bundesligist Werder Bremen kann zumindest wirtschaftlich wieder Erfreuliches berichten. Erstmals seit der Ära von Klaus Allofs haben die Hanseaten ein Geschäftsjahr wieder mit einem Gewinn beendet. 2015/2016 erwirtschaftete die Werder Bremen GmbH & Co KG aA ein Plus von 2,8 Millionen Euro. Dieses Ergebnis stellte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bremer Profigesellschaft, Klaus Filbry, am Montagabend auf der Mitgliederversammlung des Stammvereins vor.

Der Umsatz stieg ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Millionen Euro auf nun 108,1 Millionen Euro. "Wir können darauf aufbauend auch bei sportlich schwierigem Fahrwasser mutig die Segel setzen", sagte Filbry.

Wenige Tage vor dem brisanten Nord-Derby beim Tabellenletzten Hamburger SV sind die Bremer Drittletzter der Bundesliga. Zuletzt hatte Werder 2011 einen Gewinn verkündet. Damals war noch der heutige Wolfsburger Sportchef Klaus Allofs Vorsitzender der Geschäftsführung und Werder spielte in der Champions League. Es folgte der sportliche und damit auch der wirtschaftliche Absturz. 

In den vergangenen vier Jahren hatte es stets ein Minus gegeben. Der Verlust summierte sich dabei insgesamt auf knapp 38 Millionen Euro. Das Eigenkapital von einstmals rund 60 Millionen Euro wurde nahezu aufgebraucht, stieg nun aber erstmals leicht wieder auf eine Quote im "unteren zweistelligen Bereich" an, wie es hieß. "Wir haben im vergangenen Jahr gesagt, dass wir auf die Ziellinie der Konsolidierung eingebogen sind und wir haben den Kurs konsequent gehalten", sagte Filbry.

dpa

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