Nationalspieler bezieht Stellung

Gnabry über Wechsel zu Werder: „Es war die richtige Entscheidung“

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Serge Gnabry steht zu seinem Wechsel von London nach Bremen.

Zwölf Spiele, acht Punkte, 31 Gegentore, nur der 16. Tabellenplatz: Das Zwischenzeugnis von Werder Bremen liest sich mehr als dürftig. Auch der jüngste Auftritt beim Nordderby machte wenig Hoffnung auf Besserung: Viele Fehler, viel Zufall, viel zu wenig Konstruktives. Das hatte sich auch Serge Gnabry sicherlich anders vorgestellt, als er im Sommer vom FC Arsenal London an die Weser gewechselt war. Von einem Fehler will der 21-Jährige dennoch nicht sprechen.

„Es war die richtige Entscheidung. Wer meinen Werdegang in den letzten vier Monaten vergleicht mit der Entwicklung in England zuvor, kann zu keinem anderen Ergebnis kommen. Der hauptsächliche Faktor für meinen Wechsel war: Ich wollte mehr Spielzeit bekommen. Dies ist gelungen“, sagte Gnabry gegenüber dem „kicker“.

Ein Blick auf die Statistik bestätigt seine Einschätzung: In der Bundesliga hat Gnabry in elf Partien 908 Minuten auf dem Platz gestanden, dabei fünf Tore erzielt und zwei Assists gesammelt. Eine gute Quote, trotzdem heißt die Devise Abstiegskampf. „Wir müssen sehen, dass wir da unten rauskommen. In den bisherigen Partien hatten wir immer gute Phasen. Eigentlich hat uns nie ein Gegner an die Wand gespielt. Aber dennoch gibt es oft einen Knick in unserem Spiel. Wir schenken die Spiele einfach her, zu einfach“, meint Gnabry.

„Wir Spieler sind verantwortlich, wir stehen auf dem Platz“

Etwa ein Problem, für das Trainer Alexander Nouri verantwortlich ist? Das sieht Gnabry anders: „Es hat nichts mit dem Trainer zu tun. Wir Spieler sind verantwortlich, wir stehen auf dem Platz.“

Bleibt noch die Frage, wie lange er für die Grün-Weißen auf Torejagd gehen wird. „Seit August habe ich in den Medien zu diesem Punkt eindeutig Stellung bezogen. Es hat sich seitdem nichts geändert“, so Gnabry zu den Gerüchten über eine mögliche Zukunft bei Bayern München. „Meine ganze Konzentration gilt Werder Bremen.“

Hier geht es zur Übersicht der nordbuzz-Kolumne „Vier sind Werder Bremen“.

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