Comeback in vier Wochen?

Max Kruse: „Freue mich schon, unter Nouri spielen zu dürfen“

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Max Kruse arbeitet am Werder-Comeback und freut sich, unter dem neuen Trainer Alexander Nouri zu spielen.

Max Kruse wurde vor Saison-Beginn als Rückkehrer und Hoffnungsträger verpflichtet. Doch statt eines feierlichen Comebacks in Grün-Weiß schied der SVW im Pokal aus und verlor Kruse mit einer Knie-Verletzung. Doch der Angreifer ist auf dem Wege der Besserung. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich den Fußball liebe und es der Wettkampf ist, der mich reizt“ so der 28-Jährige bei „Werder.de“.

Angesprochen auf seine Verfassung kann Max Kruse auf der Werder-Webseite positives Vermelden: „Ich habe keine Schmerzen mehr, möchte so schnell wie möglich wieder spielen und der Mannschaft helfen.“ Die Heilung sei sehr gut vorangeschritten und er könne schon fast wieder alles machen, so Kruse. Seit einigen Tagen steht er nun wieder auf dem Platz, trainiert allerdings noch individuell. „Ich hoffe, dass es sich nicht mehr so lange hinzieht“, macht Kruse Hoffnung auf eine baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining.

„Verletzungen gehören dazu“

Es habe ihn getroffen gleich nach dem ersten Saisonspiel eine derartige Diagnose erhalten zu haben. Schließlich sei er mit großer Lust und Euphorie nach Bremen gekommen, um Werder zurück auf einen positiveren Weg zu helfen. Aber: „Verletzungen gehören dazu und der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft.“

Von den prognostizierten zwölf Wochen Pause sind nun acht verstrichen. Kruse möchte so schnell wie möglich zurückkehren und gibt sich vorsichtig, gleichzeitig angriffslustig: „Schauen wir mal, was am Ende herauskommt. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich den Fußball liebe und es der Wettkampf ist, der mich reizt. Wenn man dann die ersten Ligaspiele nur zugucken kann, ist das bitter.“ 

„Bin überzeugt, dass uns Nouri mit seiner positiven Ausstrahlung sehr hilft“

Sein Vertrauen in die Mannschaft sei jedoch groß, verbunden mit der Wahrnehmung, dass Werder in den letzten Wochen einen sehr guten Weg beschritten habe. Beim Trainerwechsel von Viktor Skripnik zu Alexander Nouri war er nah bei der Mannschaft. „Ich habe bereits das ein oder andere Gespräch mit unserem neuen Cheftrainer führen können und ein sehr gutes Gefühl. Ich bin überzeugt davon, dass er mit seiner positiven Ausstrahlung, die er vorlebt, uns sehr hilft. Ich freue mich schon darauf, unter ihm spielen zu dürfen.“

Kruse berichtet, wegen der Reha nicht allzu viel Freizeit zu haben. „Aber ich habe eine eigene Wohnung gefunden, die ich ab dem 1. November beziehen kann und auf die ich mich extrem freue. In Wolfsburg hatte ich nur eine möbliertes Apartment...“ Ein wichtiger Schritt für den 28-Jährigen, der große Stücke auf die Hansestadt hält: „Der Wohlfühlfaktor war mir schon immer sehr wichtig. Ich glaube, das passt für mich in Bremen und bei Werder jetzt.“

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