Doch keine „brutalen Maßnahmen"

Werder-Kahlschlag bleibt aus: Nur Wolf muss in die U23

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Raphael Wolf trainiert zunächst mit Werders U23.

Von „unangenehmen Entscheidungen“ und „brutalen Maßnahmen“ war bei Werder Bremen die Rede, als es um die angekündigte Verkleinerung des Kaders ging. Doch der Kahlschlag ist ausgeblieben, einzig Keeper Raphael Wolf wird künftig fest bei der U23 trainieren.

Die Abkehr vom ursprünglichen Plan begründete Sportchef Frank Baumann am Donnerstag mit der aktuellen Personallage. „Da wir leider viele Verletzte haben, stellt es sich sehr überschaubar da, wer für die nächsten Wochen zur U23 geht", wird Baumann von „Radio Bremen“ zitiert. 

„Es hätte sein können, dass der ein oder andere verletzte Spieler wieder zurückkommt. Wir hatten die Hoffnung, dass es bei Claudio Pizarro, Santiago Garcia und Philipp Bargfrede aufwärts geht. Aber es ist eben nicht so, dass sie uns zeitnah zur Verfügung stehen", so Baumann weiter. Besonders bei Pizarro gab es die Hoffnung, dass der Stürmer gegen Augsburg auflaufen könne. Doch dieser Plan hat sich nun zerschlagen.

Neben Wolf werden zudem Abwehrspieler Luca-Milan Zander, Mittelfeldakteur Niklas Schmidt sowie die Angreifer Ousman Manneh und Melvyn Lorenzen für die zweite Mannschaft im Einsatz sein. Keine Überraschung, schließlich waren diese Spieler zuletzt ohnehin bei der Reserve aktiv.

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