Baumann gibt Entscheidung bekannt

Perfekt: Nouri wird Cheftrainer bei Werder Bremen

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Hat gut Lachen: Alexander Nouri wurde am Sonntag zum Cheftrainer bei Werder Bremen befördert.

Die Trainerfrage bei Werder Bremen ist geklärt: Wie Sportchef Frank Baumann am Sonntagmittag verkündet hat, wird der bisherige Interimscoach Alexander Nouri zum Cheftrainer befördert. Nach Vereinsangaben wird Nouris bis Saisonende laufender Vertrag in den kommenden Tagen an die neue Aufgabe mit der Bundesliga-Mannschaft angepasst. Sein bisheriger Co-Trainer Florian Bruns wird ihn auch weiterhin bei der Arbeit mit dem Bundesliga-Kader unterstützen. Die Position des Trainers der U23 übernimmt der frühere Bundesliga-Co-Trainer Florian Kohfeldt, der ab Dienstag die Übungseinheiten der Drittliga-Mannschaft verantworten wird. Das gab Werders Geschäftsführer Frank Baumann am Sonntagmittag bekannt.

„Alexander Nouri hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er die Mannschaft erreicht und hervorragende Arbeit geleistet. Wir sind zu der Entscheidung gekommen, dass er die Chance bekommen soll, seine begonnene Arbeit fortzusetzen“, so Baumann, der in den vergangenen Wochen den Trainermarkt intensiv sondiert hat und mit seinen Geschäftsführer-Kollegen zu dem Schluss gekommen ist: „Wir haben dabei keinen Kandidaten gefunden, der uns im Gesamtpaket mehr überzeugt hat, als Alexander Nouri.“

Nouri, der am Sonntagmorgen von der Entscheidung der Geschäftsführung unterrichtet worden war, freute sich über diesen Schritt: „Das ist eine große Herausforderung, aber wir werden sie gemeinsam erfolgreich bestehen. Wir haben einen guten Kader, einen motivierten Trainerstab und mit allen Kollegen im Funktionsteam und in unserem Leistungszentrum ein fachlich hervorragendes Umfeld. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe.“

Mannschaft hatte sich immer wieder pro Nouri ausgesprochen

Direkt im Anschluss an das 2:2 in Darmstadt hatte sich Baumann noch bedeckt gehalten, was die Endgültige Nachfolge des geschassten Viktor anging. Allerdings hatten sich die Anzeichen schon verdichtet, dass Nouri nach seiner drei Spiele dauernden „Bewährung“ den Posten übernehmen könnte.

„Im Fußball ist es manchmal auch ratsam, Gelegenheiten zu ergreifen, dem Bauchgefühl zu folgen. Hier bietet sich so eine Gelegenheit, die wir uns nicht nehmen lassen wollen, nur weil unser Plan mit Alexander Nouri, eine solche Situation vielleicht erst später vorgesehen hatte“, verkündete Baumann.

Nicht zuletzt deshalb, weil sich große Teile der Mannschaft, wie zum Beispiel Clemens Fritz und Serge Gnabry, für den 37-jährigen Interimscoach ausgesprochen hatten. Und auch auf dem Platz waren Stimmung, Einstellung und taktische Ordnung kein Vergleich mehr zum miserablen Saisonstart.

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In unserer wöchentlichen nordbuzz-Kolumne „Vier sind Werder Bremen“ beziehen Tim Borowski, Tobias Holtkamp, Lars Kranenkamp und Laura Wontorra abwechselnd Stellung zu den Geschehnissen bei den Grün-Weißen. Alle weiteren News zu Werder Bremen findet Ihr hier.

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