Scotland Yard ermittelt

Wurde Wimbledon-Spielerin vergiftet? 

London - Schlimmer Verdacht: Die britische Junioren-Tennisspielerin Gabriella Taylor ist während des Wimbledon-Turniers in diesem Sommer womöglich vergiftet worden.

Scotland Yard bestätigte bereits am Mittwoch, dass Vorwürfe einer Vergiftung „mit dem Ziel, Leben zu gefährden oder schwere Körperverletzung zuzufügen“ untersucht würden. Die 381. der Weltrangliste musste in der Runde der letzten Acht des Junioren-Einzels entkräftet aufgeben und verbrachte anschließend vier Tage auf der Intensivstation.

"Meine Tochter ist fast gestorben", sagte Gabriellas Mutter Milena Taylor dem Daily Telegraph. Ihre Tochter litt unter Leptospirose, einer seltenen bakteriellen Infektion, die in ihrer schlimmsten Ausprägung tödlich enden kann. "Das Bakterium ist so selten in Großbritannien, dass wir denken, dass es möglicherweise kein Unfall war", sagte Milena Taylor: "Es ist möglich, dass jemand davon profitiert hat, dass ihre Taschen oft unbeaufsichtigt im Umkleideraum waren, um so ihre Getränke zu verunreinigen." 

Festgenommen wurde bisher niemand. Mittlerweile ist Gabriella wieder ins Training eingestiegen. Auf ihrem Facebook-Profil bedankte sie sich bei ihren Fans für deren Unterstützung.

dpa/afp

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