Ex-Torhüter will weitere Einsätze für die WWE

Wiese nach Wrestling-Debüt: „Will noch viel mehr zeigen“

München - Tim Wiese hofft nach seinem Debüt beim Wrestling auf weitere Einsätze im Ring. Er berichtet zudem über sein Training in den USA und die nächsten Schritte.

Im SPORT1-Interview spricht Wiese über den Karriere-Neustart auf ungewohntem Terrain, die Trainingseinheiten und seine Rolle als Wrestler.

Tim Wiese über…

…den Sieg in seinem ersten Wrestling-Kampf: „Was ich mir vornehme, das tritt dann auch so ein. Was ich mache, das mache ich zu 100 Prozent. Ich habe mich die ganzen Wochen absolut auf den Kampf konzentriert. Wenn um neun Uhr Training in Orlando war, dann war ich schon um halb neun da und bin als Letzter gegangen. So war das immer bei mir. Hinter all dem, was man im Ring von mir sehen konnte, steckt vor allem harte Disziplin, die Zusammenarbeit mit tollen Trainern und meinen Tag-Team-Partnern Cesaro und Sheamus. Da konnte nur ein Sieg bei rum kommen.“

…Kritiker: „Grundsätzlich finde ich Kritiker gut, wenn es ihnen um die Sache geht, dann höre ich auch zu und versuche Dinge zu verbessern. Doch alle anderen Kritiker langweilen mich. Es sind auch keine Kritiker. Das sind Menschen, die nur andere scheitern sehen wollen. Sie neiden den Erfolg und hoffen, dass man irgendwann am Boden liegt. Diese Denke scheint in Deutschland inzwischen weit verbreitet zu sein. Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, wird kritisiert. Jeder. Und die Neider, Besserwisser und angeblichen Kritiker verstecken sich hinter der Anonymität des Internets.

….seinen Kampfnamen: „Der Name kam von der WWE und ist ein Zusatz zu meinem eigenen Namen. Das war mir wichtig, dass ich meinen eigenen Namen nicht verliere. Ich finde Tim Wiese – ‚The Machine‘ klasse. Er verkörpert alles, was mich auszeichnet: Stärke, Mut, Disziplin, Durchschlagskraft. Es ist einfach ein geiler Name. Jeder Junge wünscht sich doch, ‚The Machine‘ genannt zu werden, wenn er Sport treibt! Das ist absolut positiv gemeint. Dann ist man einer, der sich durchbeißt und nicht hängen lässt.“

… die nächsten Schritte: „Es wird sicherlich weitere Trips in die USA geben, um dort zu trainieren. Ich bin ja erst ganz am Anfang und ich will noch viel mehr zeigen, zu was ich im Ring alles in der Lage bin. Der Producer sagte nach dem Kampf in Interviews, dass von ‚The Machine‘ noch einiges kommen wird. Ich halte mich aber zurück und sage: Lasst euch überraschen. Wenn Tim Wiese, ‚The Machine‘, gerufen wird, dann ist er da.“


… seine Rolle als Wrestler: „Meine Aufgabe besteht ganz einfach darin, in den Ring zu steigen, meine Gegner hart und spektakulär zu besiegen und meinen Fans und den Zuschauern eine riesen Show zu bieten, mehr nicht. Ich versuche, ein Match schnell zu beenden, kein Katz-und-Maus-Spiel mit meinen Gegnern. Wer sich mit mir im Ring messen will, muss mit dem Schlimmsten rechnen, schnell und hart.“

…die Frage, wo er sich in Zukunft sieht: „Im nächsten James-Bond-Film. Der wird im nächsten Jahr gedreht, und da muss ich den Bösewicht spielen (lacht laut).“

Rubriklistenbild: © dpa

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