Zweiter Sieg im zweiten Spiel

WTA-Finale: Kerber macht Schritt in Richtung Halbfinale

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Auf der Erfolgswelle: Angelique Kerber spielt sich beim WTA-Finale mehr und mehr in die Favoritenrolle.

Singapur - Angelique Kerber steht mit anderthalb Beinen im Halbfinale des WTA-Finales. Die Weltrqanglistenerste gewinnt auch ihr zweites Gruppenspiel in Singapur.

US-Open-Siegerin Angelique Kerber hat beim WTA-Finale in Singapur einen großen Schritt in Richtung Halbfinale gemacht. Die Weltranglistenerste aus Kiel besiegte Simona Halep (Rumänien/Nr. 3) nach einer starken Leistung mit 6:4, 6:2 und feierte am zweiten Spieltag der Roten Gruppe ihren zweiten Erfolg.

Am Sonntag war Kerber mit einem 7:6, 2:6, 6:3 gegen Dominika Cibulkova (Slowakei/Nr. 7) in das Saison-Abschlussturnier der besten acht Spielerinnen 2016 gestartet.

Cibulkova leistet keine Schützenhilfe

Weil Cibulkova im zweiten Spiel am Dienstagnachmittag ihre Partie gegen Madison Keys (USA/Nr. 6) mit 1:6, 4:6 verloren hat, ist Kerber jedoch noch nicht für das Halbfinale der inoffiziellen WM qualifiziert.

Die 28-jährige Kerber war bei ihren bisherigen drei Teilnahmen am Masters jeweils nach der Vorrunde ausgeschieden. Am Donnerstag bestreitet die zweimalige Grand-Slam-Siegerin ihr Match gegen Keys.

Die fünfmalige Titelträgerin Serena Williams (USA) ist wegen einer Schulterverletzung in Singapur nicht am Start.

Kerber wird als Nummer eins geehrt

Kerber nahm nach ihrem Match die Auszeichnung als Nummer eins zum Jahresende entgegen. Die 28-Jährige erhielt eine Trophäe und einen Ring als Erinnerung. Während der US Open Mitte September hatte die Tennisspielerin aus Kiel die Amerikanerin Serena Williams abgelöst und war als zweite Deutsche nach Steffi Graf zur Weltranglisten-Ersten aufgestiegen. „Es ist großartig, meine Ziele zu erreichen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren so weitermachen werde“, sagte Kerber.

Nach ihrem herausragenden Jahr war es für die US-Open- und Australian-Open-Siegerin die zweite Auszeichnung, die sie beim Saisonabschluss erhielt. Die Schleswig-Holsteinerin wurde auch bereits als Spielerin des Jahres der WTA gewürdigt.

sid

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