Skyliners deklassieren ALBA - Dämpfer für Oldenburg

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Die Frankfurter um Aufbauspieler Jordan Theodore (l) erteilten den Berlinern eine Lektion. Foto: Frank Rumpenhorst

Zum Auftakt der Playoffs haben die Frankfurter Basketballer gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Gegen ALBA Berlin kamen die Skyliners zu einem klaren Sieg. Auch Bayern gewann. Für den Tabellenzweiten gab es dagegen eine böse Überraschung.

Frankfurt/Main (dpa) - Europapokal-Champion Frankfurt hat zum Auftakt der Playoffs in der Basketball-Bundesliga ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

Die Fraport Skyliners deklassierten Pokalsieger ALBA Berlin im ersten Viertelfinalspiel der Best-of-Five-Serie mit 83:64 und unterstrichen damit ihre Ambitionen auf die erste deutsche Meisterschaft nach 2004. "Wir haben getan, was wir tun mussten, sind als Team aufgetreten und haben unsere Verteidigung gespielt", sagte Frankfurts Trainer Gordon Herbert nach dem klaren Erfolg dennoch betont gelassen. "Es war nur Spiel eins, in Spiel zwei müssen wir noch ein wenig besser spielen", forderte der Kanadier.

Doch schon zum Auftakt der K.o.-Runde wussten die Skyliners, die am vergangenen Wochenende den FIBA Europe Cup gewonnen hatten, von Beginn an zu überzeugen. Angeführt vom überragenden Point Guard Jordan Theodore lagen die Hessen bereits nach dem ersten Viertel mit 23:11 vorne. Nachdem sich die Berliner im zweiten Abschnitt etwas gesteigert hatten, zogen die Frankfurter nach dem Seitenwechsel unaufhaltsam davon.

Theodore glänzte mit 19 Punkten, vier Assists und vier Steals. Allerdings verletzte sich der Amerikaner in der Schlussphase an der Wurfhand und begab sich mit einer dicken Bandage auf die Ehrenrunde. Ob der Aufbauspieler am Mittwoch im zweiten Duell beider Teams zur Verfügung steht, ist noch unklar. ALBA-Coach Sasa Obradovic hakte die deutliche Niederlage derweil schnell ab. "Es war nur das erste Spiel. Das müssen wir jetzt vergessen und im nächsten Spiel konzentrierter auftreten", sagte der Serbe.

Einen guten Start in die Playoffs legte auch Vizemeister Bayern München hin. Gegen die MHP Riesen Ludwigsburg verschliefen die Bayern zwar den Start und lagen nach den ersten zehn Minuten mit 21:27 hinten. Dann steigerte sich das Starensemble von der Isar aber und fuhr einen ungefährdeten 97:80-Sieg ein.

Center John Bryant, zuletzt gescholten, glänzte mit 19 Punkten. Bester Bayern-Schütze war Nihad Djedovic mit 22 Zählern. Münchens Trainer Svetislav Pesic war zufrieden. "Insgesamt war es eine gute Partie von uns", sagte der Serbe. Zugleich warnte Pesic aber: "Es war nur das erste Spiel in dieser Serie." Nicht mehr für die Münchner auflaufen wird Chad Toppert, dessen Zweimonatsvertrag nicht verlängert wurde.

Einen herben Dämpfer gab es zum Beginn der Playoffs für die EWE Baskets Oldenburg. Die Niedersachsen, die die Hauptrunde auf Platz zwei und mit der besten Bilanz ihrer Vereinsgeschichte abgeschlossen hatten, verloren daheim gegen ratiopharm Ulm mit 81:90. Raymar Morgan führte die Ulmer mit 20 Punkten zum Sieg. "Schön, dass die Playoffs begonnen haben", sagte Ulms Coach Thorsten Leibenath.

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