Formel-1-Boss setzt nach

Ecclestone bleibt dabei: Hamilton wäre der bessere Weltmeister

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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (85).

Austin - Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone bleibt ungeachtet der Kritik an seinen Aussagen dabei, dass Lewis Hamilton für die Motorsport-Königsklasse der bessere Weltmeister wäre als WM-Spitzenreiter Nico Rosberg.

Update vom 28. Oktober 2016: Der deutsche Mercedes-Pilot kann drei Rennen vor Ende der Formel-1-Saison erstmals den WM-Titel holen. Wir erklären Ihnen, wie Nico Rosberg schon am Sonntag in Mexiko Weltmeister werden kann.

„Ich habe nichts gegen Nico. Er wäre ein würdiger Weltmeister, weil er dann die meisten Punkte geholt hätte“, sagte der 85-Jährige der Bild-Zeitung: „Aber schauen Sie, welchen Job Lewis auch außerhalb der Strecke macht. Er geht in Talkshows, ist auf roten Teppichen unterwegs, er trägt die Formel 1 in die Welt.“

Damit unterstrich Ecclestone seine jüngste Kritik am im Vergleich zu seinem Mercedes-Teamkollegen brav wirkenden Rosberg. „Wenn Nico den Titel gewinnt, wäre das gut für ihn und für Mercedes, aber es würde dem Sport nicht unbedingt etwas bringen, weil man über ihn nichts schreiben kann“, wurde Ecclestone am Samstag in der Daily Mail zitiert: „Nicht einmal in Deutschland würde das helfen. Du brauchst dafür jemanden wie Lewis.“

Wolff: Ecclestone-Aussagen „unfair gegenüber Nicos Leistungen“

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff kritisierte in der Folge Ecclestones Äußerungen als „unfair gegenüber den Leistungen, die Nico gezeigt hat“. Auch Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda echauffierte sich über die Art der Kritik und über den Zeitpunkt in einem „so entscheidenden Stadium der WM“.

Hamilton liegt auch nach seinem Sieg beim Großen Preis der USA in Austin/Texas in der WM noch 26 Punkte hinter dem gebürtigen Wiesbadener Rosberg zurück. Der Brite kann damit bei noch drei ausstehenden Rennen in Mexiko, Brasilien und Abu Dhabi nicht mehr aus eigener Kraft Weltmeister werden.

SID

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