Ex-Werder-Keeper vor Wrestling-Debüt

Wiese gefällt sich als Bösewicht: „Ist gut, gehasst zu werden“

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Ex-Werder-Keeper Tim Wiese strotzte im Interview mit dem „Guardian“ mit Kampfansagen.

Ex-Werder-Keeper Tim Wiese steht kurz vor seinem Debüt als Profi-Wrestler. In einem Interview mit dem englischen „Guardian“ ließ er es sich nun nicht nehmen, schon mal protzige Kampfansagen loszulassen, bevor er am 3. November in München in den Ring steigt.

Es sollen nur noch drei bis vier Kilogramm weniger sein, „um explosiver und aggressiver zu werden“, erklärt der 34-Jährige. „Dann bin ich unschlagbar.“ Nach seiner schlimmsten Pumper-Phase habe er sich indes schon deutlich zurückgenommen. Wiese erklärt: „Nachdem ich mit dem Fußballspielen aufgehört hatte, wog ich bis zu 132 Kilogramm und musste sechs- bis siebentausend Kalorien am Tag zu mir nehmen.“

Offenbar diente sein Workout aber nicht nur dem Ziel Wrestling. Wiese plaudert: „Jede Frau genießt es, einen Muskelprotz an ihrer Seite zu haben – keinen Schwächling. Aber mittlerweile habe ich das reduziert auf drei- bis viertausend Kalorien, und ich bin runter auf 120 Kilo.“

Beim Wrestling will er es in Sachen Sympathie derweil ähnlich halten wie auf dem Fußball-Platz: „Als Fußballspieler wollte ich, dass die Leute mich hassen. Ich mag es, zu polarisieren. Beim Wrestling wird mich auch die eine Hälfte der Fans lieben und die andere hassen. Es ist gut, gehasst zu werden – dann diskutiert man wenigstens über mich.“

Gegen seine Gegner beim ersten WWE-Match in Frankfurt, die „Shining Stars“, hat er indes einen klaren Plan: Die wiegen dreißig bis vierzig Pfund weniger als ich, darum greif' ich mir den einen mit der linken, den anderen mit der rechten Hand und beende die ganze Sache.“

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