Langes Wochenende, keine Punkte

Abgeklärte Augsburger besiegen Fischtown Pinguins mit 4:1

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Nach dem Spiel in Augsburg blieb den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven nichts anderes übrig, als dem Gegner zum 4:1-Sieg zu gratulieren.

Das lange Wochenende lief aus sportlicher Sicht alles andere als befriedigend für die Fischtown Pinguins. Nach der 2:5-Heimniederlage am Freitag gegen die Düsseldorfer EG verloren die Eishockey-Cracks aus Bremerhaven auch am Sonntag, und zwar mit 1:4 (1:2/0:1/0:1) bei den Augsburger Panthern.

Wie schon gegen Düsseldorf spielten die Pinguins ein starkes erstes Drittel, kassierten aber zu einfache Gegentore. Ab dem zweiten Durchgang war Augsburg vor 4300 Zuschauern, darunter auch 250 mitgereiste Fans aus Bremerhaven, die bessere Mannschaft.

Das Wiedersehen mit dem Bremerhavener Meistertrainer Mike Stewart begann für die Gäste nach Maß: In der 4. Minute besorgte Bronson Maschmeyer, der für den verletzten Jordan George im Sturm spielte, nach einem starken Pass von Cody Lampl die 1:0-Führung. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn Ben Hanowski erzielte schnell den Ausgleich (6.). Und während die Pinguins in der Folge bei doppelter Überzahl die große Chance zur erneuten Führung vergaben, drehte Augsburg das Spiel. Im Powerplay traf Trevor Parkes in Überzahl zum 2:1 (20.).

Pinguins wirken nach 1:3 angeschlagen

In der 25. Minute war es erneut Hanowski, der erfolgreich war - 3:1 für Augsburg. Es war der zweite Powerplay-Treffer bei der dritten Überzahl. Die Pinguins wirkten angeschlagen, erst in der letzten Minuten des zweiten Drittels berappelte sich die Mannschaft. Aber auch im fünften Überzahlspiel gelang der Anschlusstreffer nicht.

Im Schlussdrittel beschränkte sich Augsburg darauf, den Gegner unter Kontrolle zu halten und nicht wieder ins Spiel kommen zu lassen. Und in der Tat hatten die Pinguins nur noch wenige Chancen. Die beste vergab Lampl. Augsburg hätte früh den Sack zu machen können, das gelang aber erst gut zwei Minuten vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal durch Thomas Holzmann.

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