Überraschung wäre möglich gewesen

Eisbären verlieren bei Ulm nach schwachem Auftakt und starker Aufholjagd

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Der Ulmer Chris Babb zählte gegen die Eisbären mit 15 Punkten zu den besten Werfern der Gastgeber.

Am Ende hat es für die Eisbären Bremerhaven trotz toller Moral nicht gereicht. Sie verloren am Samstagabend bei Viezemeister ratiopharm Ulm mit 83:96 (27:50). Quincy Diggs war mit 19 Punkten bester Werfer der Gäste.

Eine Überraschung in Ulm wäre für die Eisbären durchaus möglich gewesen, hätten sie bloß etwas früher ins Spiel gefunden. Stattdessen war es nach zehn Minuten bereits ein zweistelliger Rückstand, dem die Seestädter hinterher liefen. Und der wurde minütlich größer. Vor der Pause konnten die Bremerhavener kaum Akzente setzen und zeigten Defensivschwächen.

Nach einem langen Anlauf war es Eisbären-Topscorer Quincy Diggs, der am Ende wieder einmal zum besten Werfer der Gäste avancierte. Wie schon in der Vergangenheit, zeigten die Eisbären Kampfgeist und konnten sich steigern. Im dritten Viertel gelangen einer kaum wieder zu erkennenden Mannschaft so stattliche 38 Punkte gegen die Gastgeber. Bis auf acht Zähler kamen die Eisbären noch einmal heran, konnten Ulm jedoch nicht mehr in Gefahr bringen.

„In der ersten Halbzeit haben die Ulmer wie in den ersten drei Spielen gespielt. Wir waren leider nicht in der Lage, sie aus dem Rhythmus zu bringen. In der zweiten Halbzeit haben wir daran geglaubt, dass wir auch mitspielen können – haben 38 Punkte im dritten Viertel erzielt. Leider haben nicht alle dazu beigetragen, dass wir über 40 Minuten auf dem Level spielen konnten. Ich weiß nicht, ob meine Spieler nicht daran geglaubt haben. Ich habe eine Bremerhavener Mannschaft gesehen, die nicht so aussah, dass sie daran geglaubt hat, in Ulm gewinnen zu können“, so Eisbären-Coach Sebastian Machowski.

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