Bremerhavener Basketballer besiegen Hagen

Zwei Spiele, zwei Siege: Eisbären mit furiosem Start in der BBL

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„So ein Schlussviertel, wie wir es gespielt haben, verlangt viel Energie“, sagte Eisbären-Coach Sebastian Machowski nach dem 91:81 gegen Hagen.

Besser hätten sich die Verantwortlichen Eisbären Bremerhaven den Start in die Saison der Basketball-Bundesliga nicht ausmalen können. Am Freitag siegte die Mannschaft auch im zweiten Spiel, diesen Mal mit 91:81 (46:44) gegen Phoenix Hagen. Erfolgreichste Werfer der Eisbären waren Harper Kamp (21 Punkte), Neuzugang Karvel Anderson (16), Jordan Hulls (13) und Evan Smotrycz (11).

„Ich habe der Mannschaft zu einem sehr wichtigen und am Ende auch verdienten Sieg gratuliert, So ein Schlussviertel, wie wir es gespielt haben, verlangt viel Energie. Wir haben lange gebraucht, um die fünf Spieler zu finden, die dem Spiel die Wende geben können. Harper Kamp war unsere Konstante, Evan Smotrycz hat offensiv Akzente gesetzt und Jordan Hulls und Karvel Anderson haben in der Schlussphase wichtige Punkte getroffen. Spieler des Spiels war für mich jedoch Adrian Breitlauch, der die anderen mit seinem Einsatz und Kampfgeist förmlich mitgerissen hat“, sagte Eisbären-Coach Sebastian Machowski nach der Partie.

Hagen erwischte den besseren Start und setzte die ersten Duftmarken. Vor allem die lange Garde der Feuervögel um Owen Klassen und Trent Plaisted bereitete den Eisbären von Beginn an Kopfzerbrechen. Phoenix hatte über weite Strecken Lufthoheit. Auf Seiten der Eisbären fügte sich Neuzugang Karvel Anderson mit zwei Distanztreffern in Folge gut ein. Auch Fabian Bleck, der von Machowski wie schon gegen Tübingen in die Starting-Five beordert wurde, hinterließ in der ersten Hälfte einen guten Eindruck - 46:44.

Im letzten Viertel kommt die Wende

Trotz der Bremerhavener Führung hatte Hagen Vorteile und zog im dritten Viertel auf 52:57 davon. Die Gäste profitierten nicht zuletzt von ihren zahlreichen zweiten Chancen, die fast immer in Punkte umgemünzt wurden. Bei den Eisbären ging nun offensiv nichts mehr, bei Hagen hingegen alles. Machowski nahm zwei schnelle Auszeiten nacheinander, doch Hagen lag nach 30 Minuten mit 68:60 vorn. Dann kam die Wende. Die Eisbären bissen sich über den Kampf und viele Emotionen förmlich ins Spiel und auch das Publikum schöpfte neue Hoffnung. Zwei Dreier von Karvel Anderson zur 72:68-Führung brachten die Hütte knapp fünf Minuten vor Schluss zum Kochen. Als auch Jordan Hulls zwei Dreier versenkte, war die Messe im Eisbärenkäfig endgültig gelesen.

Weiter geht es für die Eisbären Bremerhaven bereits am Sonntag, 2. Oktober, 15.30 Uhr, mit dem ersten Auswärtsspiel der laufenden Spielzeit bei den Fraport Skyliners in Frankfurt.

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