Kontroverse Aussagen

Ecclestone: Frauen als Pilotinnen "nicht ernst genommen"

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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone demonstriert neben Russlands Präsident Putin den Tunnelblick.

Berlin - Bernie Ecclestone hat mit öffentlichen Aussagen über Frauen als Rennfahrerinnen in der Formel 1, über Wladimir Putin und Donald Trump einmal mehr für Kontroversen gesorgt.

Der 85 Jahre alte Chef der Motorsport-Königsklasse meinte bei einer Podiumsdiskussion in London, dass Frauen als Pilotinnen "nicht ernst genommen" würden. Zudem wisse er auch gar nicht, ob sie physisch in der Lage seien, ein schnelles Auto zu fahren, wurde Ecclestone am Mittwoch in britischen Medien zitiert.

Vor einigen Jahren hatte Ecclestone laut "Guardian" im Scherz gesagt, er wünsche sich eine schwarze, jüdische Fahrerin, die auch mal ein paar Rennen gewinnen würde.

Ecclestone schob diesmal hinterher, dass Frauen auf geschäftlicher Ebene kompetenter seien. "Sie haben nicht so massive Egos", befand er. Aktuell werden zwei Rennställe von Frauen geführt: Williams von Claire Williams und Sauber von Monisha Kaltenborn.

Ecclestone, der sich noch nie besonders um politische Korrektheit bemüht hat, rühmte in dem Gespräch auch einmal mehr Russlands Präsident Wladimir Putin ("Er sollte Europa führen."). Der Brite, der seit über vier Jahrzehnten in der Formel 1 herrscht, meinte zudem, Donald Trump würde in den USA ein "fantastischer Präsident sein".

Mit seinen Äußerungen hat Ecclestone schon unzählige Male Unverständnis, Kopfschütteln und heftige Kritik ausgelöst.

dpa

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