Zweite Liga:

1860 feiert Kantersieg - Dresden gewinnt nach Rückstand

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TSV 1860 München hatte im Spiel gegen Erzgebirge Aue viel Grund zum Feiern.

München - Torreicher Freitag in der 2. Liga: 1860 München gelingt mit einem 6:2 gegen Aue der Befreiungsschlag. Dresden zwingt Tabellenführer Braunschweig in die Knie. Bielefeld feiert ersten Saisonsieg.

Aufsteiger Dynamo Dresden hat am 11. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga nach einer tollen Energieleistung Tabellenführer Eintracht Braunschweig die zweite Saisonniederlage beigebracht. Die Sachsen setzten sich nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand mit 3:2 (0:1) durch und festigten ihren Platz im Tabellenmittelfeld. 1860 München konnte seine Negativserie vor eigenem Publikum beenden, während Arminia Bielefeld der erste Saisonsieg gelang.

Die Ostwestfalen gewannen auch im zweiten Spiel unter Interimstrainer Carsten Rump gegen den SV Sandhausen 1:0 (0:0), während München im Kellerduell Erzgebirge Aue 6:2 (3:1) besiegte und nach zuvor drei Niederlagen hintereinander in der Allianz-Arena mal wieder ein Erfolgserlebnis feierte.

In Dresden drehte der überragende Stefan Kutschke mit einem Hattrick (69., 75., 81.) die Partie. Die Braunschweiger wähnten sich zuvor nach Treffern von Onel Hernandez (10.) und Domi Kumbela (52.) schon auf der Siegerstraße.

Elfmeter-Fehlentscheidung nach vermeintlichem Handspiel

Nach dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale und dem Dreier gegen Aufsteiger Aue sitzt 1860-Trainer Kosta Runajic wieder fester im Sattel. Der Löwen-Coach erlebte einen relativ entspannten Abend, denn bereits zur Pause führte seine Mannschaft durch zwei Elfmetertore von Michael Liendl (23., 43.) und einem Treffer von Levent Aycicek (16.) mit 3:1.

Aue-Torjäger Pascal Köpke (28.) hatte zwischenzeitlich wieder für Spannung gesorgt, ehe sein Teamkollege Sebastian Hertner nach einem vermeintlichen Handspiel auf der Torlinie (42.) die Rote Karte gesehen hatte. Der Platzverweis war aber ebenso so unberechtigt wie der folgende Handelfmeter, da der Abwehrspieler den Ball mit dem Kopf abgewehrt hatte. Sascha Mölders beseitigte dann in der 49. Minute die letzten Zweifel am dritten Saisonsieg der Löwen, auch wenn Cebio Soukou (55.) Aue noch einmal heranbrachte. Aycicek (72.) und Daniel Adlung (90.) legten dann noch nach.

Voglsammer lässt die Arminen in der 84. Minute jubeln  

In Bielefeld waren die Hausherren über weite Strecken die tonangebende Mannschaft, wurden aber erst in der 84. Minute durch den eingewechselten Andreas Voglsammer für ihre Bemühungen belohnt. Die beste Gelegenheit bis dahin hatte Bielefeld in der 39. Minute, als Manuel Junglas mit einem Foulelfmeter an SVS-Torwart Marco Knaller scheiterte, der den Strafstoß selbst gegen Klos verursacht hatte.

Knaller hatte bereits beim Pokalcoup der Kurpfälzer beim Bundesligisten SC Freiburg im Elfmeterschießen (4:3) zwei Schüsse vom Punkt abgewehrt. Fünf Minuten nach der Pause verwehrte Schiedsrichter Florian Heft (Neuenkirchen) Bielefeld einen weiteren Strafstoß. Nach einem klaren Foul von Daniel Gordon an Klos im Strafraum blieb die Pfeife des Referees stumm. Voglsammer ließ die Arminen, die weiter auf dem vorletzten Platz liegen, dann doch noch jubeln.

SID

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