Länderspiele gegen San Marino und Italien

Löw kann experimentieren - und plant eine Pause für die Stars

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Bundestrainer Joachim Löw könnte in der kommenden Woche einige kleinere Experimente wagen

Frankfurt - Experimente erlaubt: Bundestrainer Jogi Löw wird einigen Stars im WM-Qualifikationsspiel in San Marino und beim Klassiker in Italien wohl eine Auszeit gönnen.

"Ich habe bei den Spielen im November und beim Confed Cup die Möglichkeit, andere Spieler zu bringen. Es ist durchaus denkbar, dass ich dem einen oder anderen Spieler eine Pause zugestehe", sagte Löw schon nach dem 2:0-Erfolg im Oktober gegen Nordirland in Hannover.

Der 56-Jährige, der seinen Kader für die Spiele in San Marino (11. November) und Italien (15. November) wohl am Freitag bekannt geben wird, hatte seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Montag vorzeitig bis 2020 verlängert. Für die beiden anstehenden Begegnungen dürfen sich Spieler wie Gonzalo Castro (Dortmund) und Lars Stindl (Mönchengladbach) Hoffnung auf eine Nominierung machen. Auch die zuletzt zur U21 abgegebenen Matthias Ginter, Leroy Sané und Jonathan Tah könnten in den Kader des Weltmeisters zurückkehren.

Papst-Audienz vor dem Spiel gegen Italien

Die DFB-Auswahl, die sich erste zwei Tage vor dem Spiel in San Marino trifft, führt die Tabelle der Gruppe C auf dem Weg zur WM 2018 nach Russland nach drei Spieltagen mit neun Punkten und 8:0 Toren vor Aserbaidschan (7 Punkte) an. San Marino ist ohne Zähler Letzter.

Vor dem Duell der viermaligen Weltmeister in Mailand steht für die deutsche Nationalmannschaft noch ein Papstbesuch an. Die Audienz im Vatikan bei Papst Franziskus ist für den 14. November geplant. "Das ist natürlich toll, dass uns das gelungen ist", sagte Löw: "Es ist egal, welche religiösen Ideologien man hat - das ist für alle etwas Tolles, wenn sich die Mannschaft auch mal mit anderen Dingen beschäftigt."

sid

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