Wegen Bundesliga-Spielplan

Schmadtke sieht eine „klare Wettbewerbsverzerrung“

+
Ist wegen des Spielplans verstimmt: Kölns Sportchef Jörg Schmadtke versteht nicht, warum die Hinrunde erst nach der Winterpause endet.

Köln - Jörg Schmadtke macht sich schon Wochen vor der Winterpause Gedanken um die gewöhnungsbedürftige Terminierung. Dabei hat der Kölner wohl vor allem den Hamburger SV im Blick.

Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln hat deutliche Kritik am veränderten Spielplan der Fußball-Bundesliga geübt. „Für mich ist das eine klare Wettbewerbsverzerrung“, sagte Schmadtke der Internetplattform „Geissblog.Köln“. Der frühere Bundesligaprofi moniert, dass der 17. und letzte Hinrunden-Spieltag erst im Januar 2017 und nicht vor Weihnachten stattfindet.

Mannschaften, die mit der sportlichen Bilanz nach 16 Spielen nicht zufrieden seien, hätten laut Schmadtke im neuen Jahr nun ein Spiel mehr zu einer Korrektur. Auch auf die Transferperiode im Januar habe das Einfluss. Finanzstärkere Clubs wie der Hamburger SV könnten nochmals kräftig investieren. Der derzeitige Tabellenletzte wird durch den Milliardär Klaus-Michael Kühne unterstützt.

„Drei Punkte sind sehr viel. Oft geht es am Saisonende nur um das Torverhältnis“, erläuterte Schmadtke. „Der Spielplan unterstützt die finanzielle Schere, die ja ohnehin schon immer weiter auseinandergeht. Der Spielplan dieses Jahr verändert ein Stück weit die Sinnhaftigkeit der Transferperiode.“

dpa

Mehr zum Thema

Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren