Zukunft des Confed Cups

Infantino kontert Rummenigge-Aussage

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Gianni Infantino.

Kasan - FIFA-Präsident Gianni Infantino hat keine klare Aussage zur Zukunft des Confederations Cups gemacht - anders als Karl-Heinz Rummenigge.

„Wir legen alles auf den Tisch, es ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte der Chef des Fußball-Weltverbandes am Samstag in Kasan. Da die übernächste WM 2022 in Katar im November stattfinde, müsse man über das Format nachdenken. „Wir werden die optimale Lösung suchen“, sagte der 46-Jährige.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte bereits im Sommer erklärt, es sei beschlossene Sache, dass der WM-Testlauf letztmals im kommenden Jahr in Russland ausgetragen werde. „Er ist ein guter Freund. Jeder kann seine eigene Meinung haben“, sagte Infantino. Rummenigge hatte sich zuletzt mehrfach gegen eine Ausweitung internationaler Turniere ausgesprochen.

Die FIFA veranstaltet den Confederations Cup mit den kontinentalen Meistern seit 1997. Seit 2001 wird er jeweils ein Jahr vor der WM vom kommenden Gastgeber ausgerichtet. Ein Probeturnier in Katar ist 2021 weder im Sommer wegen der extremen Hitze, noch im November wegen des internationalen Rahmenkalenders möglich. Bislang hatte die FIFA der asiatischen Konföderation ein Vorschlagsrecht für einen anderen Gastgeber eingeräumt. Diese Variante ist nun offenbar zumindest auf dem Prüfstand.

dpa

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