Schweizer legt seine Einkünfte offen

Sforza: Kahn verdient als TV-EM-Experte jeden Cent

+
Ciriaco Sforza findet, dass Oliver Kahn sein Honorar absolut verdient hat.

München - Ein Bericht eines Branchendienstes hat vor einigen Tagen für viel Wirbel gesorgt: Streichen die EM-Experten Kahn und scholl tatsächlich ein Millionengehalt ein? Ciriaco Sforza hat nun ganz offen über seine Entlohnung beim ZDF geplaudert.

Wieviel verdienen die vielen EM-Experten, die sich in den Fernsehübertragungen tummeln, wirklich? Ein Bericht über angebliche Millionengagen für die TV-Experten der ARD und des ZDF, Mehmet Scholl und Oliver Kahn, sorgte vor zwei Tagen für große Empörung. Kahn und Scholl dementierten aufs Heftigste, ohne allerdings echten Einblick in ihre finanziellen Entschädigung zu geben.

Sforza-Auftritt kostete das ZDF rund 10.000 Euro

Dass das auch anders geht, zeigt Ciriaco Sforza. Der Schweizer Ex-Profi, der beim EM-Spiel der Eidgenossen gegen Gastgeber Frankreich für das ZDF im Experten-Einsatz war, hat dem Tagesanzeiger verraten, wie viel er für seinen Auftritt bekam. "Als Honorar erhielt ich für dieses Spiel eine Spesenpauschale von 3000 Euro", erklärte Sforza: "Dazu wurde mein Flug mit der Swiss in der Businessclass bezahlt sowie die Übernachtungen in einem Luxushotel. Das Gesamtpaket dürfte den Sender mit Sicherheit über 10.000 gekostet haben."

Isländerin Arna ist die schönste Frau der EM 2016

Sforza stimmt geradezu ein Loblied auf seinen ehemaligen Kollegen beim FC Bayern an. "Er hat mir sehr imponiert. Er ist immer bis ins Detail vorbereitet. Er ist redegewandt, seine Analysen sind messerscharf. Er kommt sofort auf den Punkt und redet nicht lange um den heißen Brei herum", schwärmt der Schweizer vom Ex-Keeper.

Zudem seien die Arbeitstage für Kahn und Konsorten bei bis zu drei EM-Spielen pro Tag ja auch sehr lang. "Wenn es drei Gruppenspiele gab, dann war Kahn von morgens bis Mitternacht auf Achse. Das ist dann ein knochenharter Job mit allem drum und dran. Deshalb ist er auch jeden Euro wert, egal wie viel das sind", findet Sforza. Ob das Krankenschwestern, Schichtarbeiter oder Polizisten genauso sehen? Eher fraglich...

Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren