Khedira, Hummels und Gomez fehlen

Jetzt da! Aufstellung von Deutschland gegen Frankreich: Can in Startelf

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Die offizielle Aufstellung von Deutschland gegen Frankreich im Halbfinale der EM 2016 hat eine Überraschung parat: Emre Can spielt von Beginn an.

Marseille - Die offizielle Aufstellung von Deutschland gegen Frankreich ist da: Joachim Löw lässt EM-Debütant Emre Can im im Halbfinale der EM 2016 heute von Anfang an ran.

Update IV vom 7. Juli 2016: Die offizielle Aufstellung für das EM-Halbfinale Deutschland gegen Frankreich ist da. Joachim Löw lässt überraschend Emre Can von Anfang an spielen. Der Mittelfeldspieler gibt sein Debüt bei der EM 2016. So spielt die deutsche Mannschaft:

Neuer - Hector, Höwedes, Boateng, Kimmich - Schweinsteiger - Kroos, Can - Özil, Draxler - Müller

Update III vom 6. Juli 2016: Am Tag des Halbfinales Deutschland gegen Frankreich gibt es die ersten Berichte, welche Aufstellung Bundestrainer Jogi Löw heute Abend bringen wird.

Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, bringt Jogi Löw Nachwuchstalent Joshua Kimmich wieder von Anfang an. Mario Götze, der im letzte Spiel auf der Bank saß, soll ebenfalls einen Platz in der Startelf haben. Für ihn wird die Verletzung von Mario Gomez zur Chance. Auch André Schürrle (kein Einsatz im Viertelfinale) darf im Halbfinale von Anfang an ran. Thomas Müller bekommt als Stürmer die Möglichkeit, seine Torflaute zu überwinden:

So soll die heutige Aufstellung von Deutschland gegen Frankreich laut "Bild" aussehen

Tor: Manuel Neuer

Abwehr: Viererkette von links mit Jonas Hector, Jerome Boateng, Benedikt Höwedes und Joshua Kimmich.

Defensives Mittelfeld: Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger

Offensives Mittelfeld: André Schürrle, Mesut Özil und Mario Götze

Sturm: Thomas Müller

Update II vom 6. Juli 2016: Sollte das DFB-Team ins Finale ziehen, steht der Gegner bereits fest. Am Sonntag in Saint-Denis wird Portugal der Kontrahent sein. Die Portugiesen siegten dank eines starken Cristiano Ronaldo mit 2:0 über EM-Neuling Wales

Update vom 6. Juli 2016 : Bei der Pressekonferenz vor dem Halbfinale gegen Frankreich hat Joachim Löw ein entscheidendes Detail ausgeplaudert. Er wird Bastian Schweinsteiger bringen. Der Kapitän habe das Abschlusstraining problemfrei überstanden und sei physisch fit, 90 Minuten zu spielen.

Übrigens: Die aktuellsten Informationen zum Spiel (Anstoß: 21:00 Uhr, live im TV und Live-Stream) finden Sie in unserem Live-Ticker zum Halbfinale Deutschland gegen Frankreich.

Aufstellung Deutschland - Frankreich

Endlich: Zum ersten Mal bei einem großen Turnier ist Deutschland gegen Italien eine Runde weitergekommen. Der Angstgegner leistete heftigen Widerstand, aber in einem dramatischen Elfmeterschießen setzte sich das DFB-Team mit 6:5 durch. Doch den Sieg haben sich Jogis Jungs teuer erkauft. Mario Gomez erlitt einen Muskelfaserriss. Für ihn ist die EM 2016 vorbei.

Außerdem sind Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira angeschlagen, Mats Hummels sah seine zweite Gelbe Karte und ist gesperrt. Und nun wartet auch noch Gastgeber Frankreich im EM-Halbfinale. Die Franzosen waren beim Viertelfinal-Sieg 5:2 über Turnierüberraschung Island in Torlaune.

Aufstellung Deutschland - Nordirland: Vorne pfui, hinten okay

Nach dem holprigen Start in die EM stand Deutschland vor dem letzten Gruppenspiel gegen Nordirland unter Druck. Es musste ein Sieg her, am besten ein hoher, um Polen auf Platz 2 zu halten. Chancen waren da, die Offensive zeigte sich variabel und spielfreudig. Allein Thomas Müller vergab in der ersten Hälfte drei hochkarätige Möglichkeiten. Die Hereinnahme von Mario Gomez für Mario Götze zahlte sich aus. Der Angreifer markierte in der 29. Minute den Siegtreffer.

Defensiv war die DFB-Elf gegen harmlose Nordiren kaum gefordert. Trotzdem war es eine gute Entscheidung von Löw, Joshua Kimmich anstelle von Benedikt Höwedes zu bringen. Der Jung-Star vom FC Bayern spielte als Rechtsverteidiger offensiver und leitete zahlreiche gefährliche Angriffe ein.

Aufstellung Deutschland - Slowakei: Beste Turnierleistung

Die Slowaken qualifizierten sich als Dritter für das Achtelfinale und wollten den Deutschen ein Bein stellen. Dass sie das DFB-Team schlagen können, bewiesen sie in einem Vorbereitungsspiel der EM. Bei der Wasserschlacht von Augsburg gewann die Slowakei überraschend mit 3:1. 

Doch beim Achtelfinale in Lille setzte Jerome Boateng früh das klare Zeichen, dass Deutschland eben doch eine Turniermannschaft ist. Der Innenverteidiger traf bereits nach acht Minuten. Das Tor war wichtig für das Selbstvertrauen der Deutschen, die die Slowakei phasenweise schwindelig spielten. Allen voran Julian Draxler, der die taktische Vorgabe von Joachim Löw hervorragend umsetzte, wirbelte durch die Hintermannschaft der Slowaken und krönte seine Leistung mit dem 3:0, ein sehenswerter Volleyschuss. Außerem bereitete Draxler das 2:0 von Mario Gomez mustergültig mit einem Sololauf auf der linken Seite vor. Da dachte man: Jetzt läuft's, diese Mannschaft hat sich jetzt eingespielt.

Aufstellung Deutschland - Italien: Umstellung belohnt, aber...

So denkt aber nicht Joachim Löw. Der Bundestrainer beobachtete die Italiener ganz genau und erkannte eine große Gefahr darin, wenn er das gleiche Spielsystem gegen den Taktikfuchs Conte spielen lässt. Er reagierte auf die umschaltstarken Italiener und vermied ein Unterzahlspiel in der Defensive, indem er auf eine Dreierkette mit Benedikt Höwedes umstellte. Das Opfer war Julian Draxler. Über weite Strecken war das eine gute Entscheidung, denn offensiv machten die Italiener so gut wie keinen Stich.

Allerdings litt das deutsche Offensivspiel ein wenig darunter. Möglicherweise lag das auch an dem frühen Ausfall von Sami Khedira. Nach der Halbzeitpause drehten die Deutschen jedoch auf und gingen durch Mesut Özil verdient in Führung. Auch in den folgenden Minuten war das DFB-Team am Drücker. Doch Mario Gomez nutzte die große Chance zum 2:0 nicht. Das war ein Weckruf für die Italiener, die durch einen Elfmeter zum Ausgleich kamen. Der Rest ist Geschichte.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: Wie reagiert Jogi auf die Ausfälle von Gomez, Hummels und Khedira?

Am Donnerstag wartet nun der Gastgeber auf Deutschland. Die Franzosen starteten mäßig in das Turnier, überzeugten in keinem Spiel - bis zum Viertelfinale. Gegen Island hatten sich viele auf eine spannende Partie eingestellt. Doch bereits nach 45 Minuten war klar: Die Franzosen sind angekommen. 4:0 stand es da gegen den Turnierschreck Island. Und Frankreich hatte noch Chancen für mehr. In der zweiten Halbzeit ließ es die Equipe Tricolore ruhiger angehen. Nach 90 Minuten stand es trotzdem 5:2 für Frankreich. Allen voran die Offensive überzeugte.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: Tor

Wenn sich Manuel Neuer nicht beim Toilettengang verletzt oder auf dem Weg vom Bus zur Kabine gekidnappt wird, dann steht der Welttorhüter auch gegen Frankreich im Kasten. Neuer ist in diesem Turnier bislang aus dem Spiel heraus noch unbezwungen. Da haben Bernd Leno und Marc-Andre ter Stegen das Nachsehen.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: Abwehr

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Joachim Löw von der Dreierkette abweichen wird. Erst recht, weil mit Mats Hummels ein Innenverteidiger wegen einer Gelbsperre nicht dabei ist. Für ihn werden entweder der solide Benedikt Höwedes oder Shkodran Mustafi, der das erste Tor bei dieser EM für Deutschland schoss, auflaufen. Höwedes hat derzeit leicht die Nase vorne. Gesetzt ist auf jeden Fall Jerome Boateng, der jedoch auch leicht angeschlagen ist. Ihn plagen seit dem Nordirland-Spiel Wadenprobleme. Da waren die 120 Minuten gegen Italien weniger gesundheitsfördernd.

Wenn Höwedes innen verteidigt, wird Joshua Kimmich erneut rechts gesetzt sein. Links ist Italien-Held Jonas Hector sowieso konkurrenzlos. Damit bleibt für Jonathan Tah weiterhin nur die Reservistenrolle.

Überrascht Löw erneut mit einer Dreierkette, um vor allem die geballte Offensivpower der Franzosen mit Giroud, Griezmann und Payet zu stoppen, dann wird diese aus Mustafi, Boateng und Höwedes bestehen. Die beiden Außenverteidiger Kimmich und Hector würden dann im Mittelfeld ähnlich hoch stehen wie gegen Italien.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: Defensives Mittelfeld

War vor der EM unklar, wer denn nun auf der Sechser-Position vor der Abwehr spielt, weil es so viele Möglichkeiten gab, sind die Anwärter nun kräftig ausgedünnt. Ilkay Gündogan verletzte sich noch vor der EM, Sami Khedira musste gegen Italien wegen einer Adduktorenverletzung ausgewechselt werden und Bastian Schweinsteiger hat sich das Außenband im Knie gezerrt, wie ein MRT ergab.

Khedira fällt gegen Frankreich definitiv aus, Bastian Schweinsteiger konnte am Mittwoch trainieren, er wird wahrscheinlich von Beginn an auflaufen können. Ansonsten ist natürlich noch Toni Kroos fit. Wird er, wie es die Italiener gezeigt haben, aus dem Spiel genommen, fehlt der Anspielpartner, der Defensive und Offensive miteinander verbindet. 

Fraglich ist, ob Joachim Löw in einem solch wichtigen Spiel Julian Weigl, der bislang noch keine Einsatzminute bei dieser EM hat, einsetzen wird. Allerdings überraschte der Bundestrainer auch im WM-Finale, als Christopher Kramer für den verletzten Khedira auflief. Eine weitere Alternative im defensive Mittelfeld wäre Emre Can, der zweikampfstärker als Weigl ist und damit Kroos absichern könnte. Aber: In den Trainingseinheiten in Evian setzt Löw nach tz-Informationen auf Weigl, wenn er die Doppelsechs der B-Elf besetzt. Can agiert dagegen meist als linker Verteidiger und noch nie ließ Löw ihn in einem Pflicht- oder Testspiel im defensiven Mittelfeld ran.

Denkbar, aber wenig wahrscheinlich ist, dass Löw mit einem 4-1-4-1-System spielt, in dem Kroos als alleiniger Sechser das Spiel lenkt.

Bei einer Dreierkette wären Kimmich und Hector außen, Kroos und Schweinsteiger in der Mitte. Fällt der Kapitän aus, könnte Weigl das Spiel seines Lebens machen.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: Offensives Mittelfeld

Bauernopfer gegen Italien war Julian Draxler, der wegen der Dreierkette nicht eingesetzt wurde. Er wird gegen Frankreich in die Startelf zurückkehren, wenn sich Löw für die Viererkette entscheidet. Gesetzt sind Mesut Özil, der gegen Italien in der zweiten Halbzeit aufblühte, und der weiterhin glücklose Thomas Müller

Sollte Löw tatsächlich in ein mutiges 4-1-4-1 wechseln, dann wäre in der Offensive eine Position vakant. Nachdem Özil und Draxler beide zentral spielen können, Müller auf rechts zuhause ist, wäre die linke Offensivposition frei. Dafür kämen Edeljoker André Schürrle oder Jungnationalspieler Leroy Sané in Frage. Letztgenannter feierte sogar gegen Frankreich im vergangenen November sein DFB-Debüt und sorgte in der zweiten Halbzeit für frischen Wind. Ebenfalls links einsetzbar: Lukas Podolski.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: Sturm

Nach dem Ausfall von Mario Gomez wird sehr wahrscheinlich Mario Götze wieder als sogenannte "falsche Neun" auflaufen. Die Verletzung von Gomez ist bitter, da er in einer großartigen Form war. Ein Tor gegen Nordirland, eines gegen Slowakei, Wegbereiter für die Führung gegen Italien. Der andere Mario hingegen ist nach einem unglücklichen Jahr beim FC Bayern auf der Suche nach Selbstvertrauen. In den ersten drei EM-Spielen machte Götze kaum auf sich aufmerksam, blieb gegen die Ukraine sogar 18 Minuten ohne Ballkontakt.

Allerdings sind die Alternativen rar. Müller könnte noch im Zentrum spielen, war bei der Nationalmannschaft allerdings bislang selten ein Thema. Auch Schürrle spielte bereits als "falscher Neuner" nach Einwechslungen. Deshalb ist ein Einsatz von Götze sehr wahrscheinlich.

Bei der Pressekonferenz am Montag stellte Löw sogar eine Doppelspitze mit Müller in Aussicht.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: So könnte das DFB-Team spielen

Neuer - Kimmich, Höwedes, Boateng, Hector - Schweinsteiger (Weigl), Kroos - Müller, Özil, Draxler - Götze.

Aufstellung Deutschland - Frankreich: So würde die Formation mit Dreierkette aussehen

Neuer - Höwedes, Boateng, Mustafi - Kimmich, Schweinsteiger (Weigl), Kroos, Hector - Özil - Müller, Götze (Schürrle).

Aufstellung Deutschland - Frankreich: So würde das DFB-Team im 4-1-4-1 aussehen

Neuer - Kimmich, Höwedes, Boateng, Hector - Kroos - Müller, Özil, Draxler, Schürrle (Sané) - Götze (Schürrle).

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