Für Frankfurt zählt im Derby gegen Mainz nur ein Sieg

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Eintracht Frankfurt steht am 31. Spieltag gegen Mainz unter Druck. Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main (dpa) - Alles oder Nichts - für Eintracht Frankfurt geht es am Sonntag im Derby gegen den FSV Mainz 05 um die wohl schon letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt.

Verliert das Team von Trainer Niko Kovac auch das Nachbarschaftsduell gegen den Europa-League-Aspiranten, dürfte der fünfte Abstieg in der Geschichte des Traditionsvereins kaum noch zu vermeiden sein.

Immerhin ist der Druck auf die Eintracht durch die Niederlage von Werder Bremen beim Hamburger SV am Freitagabend nicht noch größer geworden. Doch soll es wirklich neue Hoffnung im Abstiegskampf geben, zählt gegen Mainz nur ein Sieg. Kovac überlegt, seinen Spielern im Vorfeld der Partie ein Video mit den Bildern von der wundersamen Rettung von 1999 zu zeigen. Damals retteten sich die Frankfurter am letzten Spieltag, obwohl sie niemand mehr auf der Rechnung hatte.

Die Aussichtslosigkeit der Situation sieht Kovac auch jetzt als Hoffnungsschimmer. "Keiner gibt mehr einen Pfifferling auf uns. Aber das ist genau die Chance, zu zeigen, dass wir noch leben", sagte der Frankfurter Trainer. Personell kann Kovac immerhin wieder auf Marco Russ, Carlos Zambrano und Marc Stendera zurückgreifen, auch wenn nicht alle drei zuletzt Angeschlagenen von Beginn an auflaufen werden.

Die Mainzer würden sich nicht überschwänglich über einen Abstieg der Hessen freuen. "Schadenfreude gibt es nicht", sagte der scheidende Manager Christian Heidel. Zu verschenken hat der FSV aber nichts. Schließlich will das Team von Trainer Martin Schmidt seine bislang tolle Saison mit dem Einzug in die Europa League krönen.

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