Spezielle Auszeichnung geht an anderen Klub

In dieser Sache sind FCB und BVB überhaupt kein Vorbild

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In einigen Stadien werden Getränke in Einwegbechern verkauft.

Berlin - Plastikbecher, Pappteller und Co.: Wer ins Stadion geht, weiß, dass die Verpflegung dort nicht sonderlich umweltfreundlich angeboten wird. Wer der größte Umweltsünder ist - und welcher Klub in Sachen Abfallmanagement die Nase vorn hat.

Im Kampf gegen die Flut der Einwegbecher und Pappteller in Stadien der Bundesliga ist der 1. FC Union Berlin Spitze. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat den Zweitligisten aus der Hauptstadt für das beste Abfallmanagement ausgezeichnet. 

FC Bayern und Borussia Dortmund sind demnach die größten Umweltsünder. Während der ersten elf Spieltage der aktuellen Saison verursachten die beiden Spitzenclubs laut DUH einen Abfallberg von mehr als 1,4 Millionen Plastikbechern.

In einer Umfrage unter den 36 Erst- und Zweitligisten wurde Union zum Primus der Müllbeseitigung gekürt. Zum Beispiel durch den ausschließlichen Einsatz von Mehrwegbechern sowie Großbehältern für Senf und Ketchup werde bei Union Müll reduziert.

„Der 1. FC Union ist ein leuchtendes Vorbild für die Fußball-Bundesliga. Der Mehrzahl der Clubs geht es leider nicht mehr um den Umweltschutz. Das Ergebnis ist eine Abfallflut aus jährlich elf Millionen Plastikbechern in der Bundesliga“, sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

dpa

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