2. Bundesliga

Nürnberg, Braunschweig und Union bauen Serien aus

+
Nürnberg Guido Burgstaller bejubelt seinen Treffer gegen Hannover 96.

Nürnberg - In der 2. Bundesliga konnten am Sonntag die Teams vom 1. FC Nürnberg, Eintracht Braunschweig und 1. FC Union Berlin jeweils ihre Serien ausbauen. 

Der 1. FC Nürnberg hat seine Klettertour in der 2. Bundesliga auch gegen Hannover 96 fortgesetzt. Die Franken feierten am Sonntag mit dem 2:0 (2:0) gegen den Bundesliga-Absteiger ihren vierten Sieg nacheinander. Die Angreifer Tim Matavz (4. Minute) und Guido Burgstaller (21.) erzielten vor 27 387 Zuschauern die Tore für das Team von Trainer Alois Schwartz, das in den ersten sechs Saisonspielen sieglos geblieben war. Nürnbergs Torwart Thorsten Kirschbaum parierte in der 73. Spielminute einen Foulelfmeter von Miiko Albornoz. Mit 14 Punkten rückte der „Club“ bis auf drei Zähler an Hannover heran. Die Niedersachsen rutschten auf Platz fünf ab.

Braunschweig mit Arbeitssieg über die SpVgg Greuther Fürth

Eintracht Braunschweig steuert derweil weiter unbeirrt auf Aufstiegskurs. Mit dem 1:0 (0:0) über die SpVgg Greuther Fürth baute die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht die Führung in der 2. Fußball-Bundesliga weiter aus. Dank des Treffers von Onel Hernandez (59.) beträgt der Vorsprung der Norddeutschen auf den Relegationsrang drei nach nur zehn Spieltagen bereits sechs Punkte. Für Braunschweig war es ein Spieltag nach Maß. Schließlich blieben die bisherigen Verfolger 1. FC Heidenheim und Hannover 96 ohne Sieg. 

Union Berlin springt auf Platz 2

Dagegen nutzte Union Berlin die Gunst der Stunde. Dank des 3:1 (1:1) bei Erzgebirge Aue gelang den „Eisernen“ der Sprung auf Rang zwei. Die Hauptstädter setzten sich am Sonntag beim lange dominierenden Aufsteiger FC Erzgebirge Aue mit 3:1 (1:1) durch. Mario Kvesic (20. Minute) brachte vor 10 000 Zuschauern Aue in Führung. Für die Gäste trafen Damir Krailach (42./64.) und Steven Skrzybski (82.). Der Ausgleich für Berlin fiel aus einer nicht geahndeten Abseitsposition. Beim 2:1 versprang Aues Keeper Daniel Haas eine riskante Rückgabe von Christian Tiffert. Beim 3:1 stand der frühere Berliner Haas zu weit vor seinem Tor. Für die Sachsen war es die sechste Saisonniederlage.

dpa

Kommentare

Das könnte Dich auch interessieren