Zittersieg im Derby

EWE Baskets besiegen Rasta Vechta mit 79:76

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Der Oldenburger Frantz Massenat erzielte gegen Vechta 18 Punkte und traf fünf von sechs Dreier.

Die letzten Sekunden im Derby der Basketball-Bundesliga hatten es in sich: Fast hätten die EWE Baskets Oldenburg den bereits sicher geglaubten Sieg gegen Rasta Vechta noch aus der Hand gegeben. Mit überflüssigen Ballverlusten hatten die Gastgeber ihren Kontrahenten wieder aufgebaut, am Ende reichte es dennoch zum 79:76 (40:29)-Erfolg. Nicht zuletzt aufgrund der Freiwurfschwäche der Gäste aus Vechta.

„Wir wussten vorher, dass Lokalderbys ihre eigenen Gesetze haben. Die ersten 30 Minuten haben wir ordentlich gespielt. Für das letzte Viertel habe ich keine Erklärung. Wir haben Glück gehabt, dass der Sieg in Oldenburg geblieben ist“, kommentierte Baskets-Coach Mladen Drijencic das Spielgeschehen.

In der Tat mussten die 6000 Fans in der ausverkauften EWE Arena nach Spielende erst einmal kräftig durchatmen. Mit 75:59 führten die Oldenburger Mitte des vierten Viertels und schienen den Erfolg bereits in der Tasche zu haben. Doch Vechta legte einen 14:0-Lauf auf das Parkett, und plötzlich war das Match wieder völlig offen.

EWE Baskets vs. Rasta Vechta: Die Bilder zum Spiel

Der Oldenburger Philipp Schwethelm hatte die Partie mit seinem 400. Dreier in der BBL eröffnet, Vechta aber fand zunächst den besseren Rhythmus und führte mit 13:6. Dann erhöhten die Baskets den Druck in der Defensive, erlaubten bis zur Halbzeit kaum noch offene Würfe und übernahmen die Spielkontrolle. Angeführt von Frantz Massenat, der fünf von sechs Dreiern traf und insgesamt 18 Punkte erzielte, setzten sich die Oldenburger ab und führten zur Halbzeit mit 40:29.

Nach der Pause veränderte sich am Geschehen zunächst wenig. Die Gäste trafen nicht aus der Distanz und vergaben viele Gelegenheiten von der Freiwurflinie, während die Oldenburger sich weiter absetzten und zwischenzeitlich mit 17 Zählern führten. Nach einem Monsterblock gegen Christian Standhardinger und dem folgenden Alley-oop-Dunk zum 75:59 von Rickey Paulding schien die Begegnung entschieden, ehe das große Zittern begann.

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