Entscheidung fällt in der Overtime

Eisbären besiegen EWE Baskets im Nordderby – 97:92

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Die EWE Baskets verloren gegen Bremerhaven in der Bremer ÖVB-Arena mit 92:97.

Eine Auswärtsniederlage der EWE Baskets bei den Eisbären Bremerhaven? Ist schon ewig her, zuletzt passiert vor acht Jahren. Am Sonntag war es mal wieder soweit. Die Oldenburger unterlagen den Seestädtern in der Bremer ÖVB-Arena mit 92:97 (41:43) nach Verlängerung.

Zunächst hatte wenig nach einer Oldenburger Niederlage im Nord-Duell der Basketball-Bundesliga ausgesehen. Rickey Paulding sorgte aus der Distanz für die erste zweistellige Oldenburger Führung (12:2), in der Folge verpassten die Gäste aber mit leichten Fehlern diese noch auszubauen.

In Bildern: Eisbären besiegen Baskets in der Overtime

In den zweiten zehn Minuten zeigte sich dann ein völlig anderes Bild. Die EWE Baskets verteidigten nicht mehr konsequent genug und erlaubten den Gastgebern in die Partie zu finden. Kyan Anderson war es, der aus der Distanz das Signal zur Aufholjagd für die Eisbären lieferte. Mit seinem zweiten verwandelten Distanzwurf verkürzte Anderson auf 23:26. So drehte sich die Begegnung, die Gastgeber erspielten sich eine 36:31-Führung, die EWE Baskets verkürzten aus der Distanz aber bis zur Halbzeit auf 41:43.

400 mitgereiste Oldenburger Fans hoffen vergeblich

Nach der Pause gelang es den Gästen dann zunächst in der Defensive wieder zu höherer Intensität zu finden. Wann immer die über 400 mitgereisten Fans der EWE Baskets aber auf die Initialzündung hofften, erlaubte sich das Team von Headcoach Mladen Drijencic einen Ballverlust in der Offensive. Brian Qvale konnte die Partie zwar per Dunk plus Freiwurf ausgleichen, die Gastgeber gingen aber mit einer knappen Führung in das letzte Viertel (58:56).

Im vierten Abschnitt schienen dann gar zunächst die Eisbären Bremerhaven auf der Siegerstraße zu sein, führten mit 67:58. Die Oldenburger kamen angeführt von Topscorer Rickey Paulding (26 Punkte) zurück, der sich gut eine Minute vor dem Ende einen wichtigen Offensivrebound sicherte und zur Führung traf (74:73). Wieder waren es aber leichte Fehler, die einen Sieg nach regulärer Spielzeit verhinderten. Maxime De Zeeuw spielte den Ball nach einem gesicherten Rebound in die Hände der Gastgeber, die so ausgleichen konnten. Mit fünf Sekunden Restspielzeit gelang es den Gästen dann nicht, den Einwurf zum eigenen Mann zu bringen. Fehler, die sich in der Verlängerung rächen sollten.

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