Oldenburg weiter ohne Punkte

EWE Baskets verlieren Offensiv-Spektakel in Ulm mit 95:105

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„In der Verteidigung waren wir zu undiszipliniert“, monierte der Oldenburger Philipp Schwethelm nach der 95:105-Niederlage seiner Baskets in Ulm.

Die 6.200 Zuschauer in der Ulmer ratiopharm arena dürften angesichts der insgesamt 200 erzielten Punkte hocherfreut gewesen sein. Die Trainer dagegen eher weniger, da die Defense nicht immer mit der nötigen Intensität betrieben wurde. Das bessere Ende beim Basketball-Spektakel hatte letztlich Gastgeber Ulm, für die Oldenburger EWE Baskets war das 95:105 die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel.

„Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut unser Vorhaben umgesetzt. In der zweiten Halbzeit ist uns dann aber genau das passiert, was uns auch im ersten Spiel gegen München passiert ist“, sagte der Oldenburger Coach Mladen Drijencic. „Wir haben die Kontrolle und unser Konzept verloren.“

Dem Team von Headcoach Mladen Drijencic war nach der Auftaktniederlage gegen den FC Bayern deutlich anzumerken, dass es diese Scharte in Ulm auswetzen wollte. Die Voraussetzungen für einen Erfolg waren vor Spielbeginn allerdings nicht die allerbesten, denn Brian Qvale musste mit seinem angeschlagenen Knöchel aussetzen.

Dennoch: In der ersten Hälfte machten die Oldenburger dort weiter, wo sie gegen den FCB am 1. Spieltag in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Insbesondere in der Offensive spielten die EWE Baskets wie aus einem Guss. Angeführt vom wie aufgedreht spielenden Rickey Paulding (am Ende mit 16 Punkten), der mit viel Gespür für das richtige Timing genau in den richtigen Momenten das Heft in die Hand nahm und unterstützt von Frantz Massenat, der gegen Bayern nicht zu sehen war, stellten die Oldenburger die Ulmer immer wieder vor Probleme.

Vaughn Duggins deutlich verbessert

Schon zur Pause kam Massenat auf 13 Zähler und war zu diesem Zeitpunkt Topscorer in einem ausgeglichen agierenden Team. Am Ende hatte Massenat 21 Zähler und zudem von der Dreierlinie mit fünf verwandelten Würfen bei sechs Versuchen eine exzellente Quote. Auch Vaughn Duggins, der am 1. Spieltag Probleme mit seinem Spiel hatte, zeigte mit 16 Punkten eine deutlich verbesserte Form.

Gingen die ersten beiden Viertel noch an Oldenburg (27:25 und 23:20) so verschaffte sich Ulm erst im dritten Durchgang mit 34:26 und einer knappen 79:76-Führung leichtes Oberwasser. „Wir haben alles gegeben. In der Verteidigung waren wir heute aber zu undiszipliniert“, sagte Philipp Schwethelm (6 Punkte), der in diesem Spiel seine Karriere-Dreier Nummer 398 und 399 verwandelte.

Am Montag kommt RASTA Vechta zum Derby nach Oldenburg

Zu Beginn des 4. Viertels peitschte sich Ulm und die Zuschauer in der ratiopharm arena mit mehreren verwandelten Dreiern nach vorne, da Oldenburg sich in der Defense eine Schwächephase erlaubte – die Ursache für die Niederlage.

Bereits am Montag um 18 Uhr geht es für die Baskets weiter. Dann steht das Derby in heimischer Halle gegen RASTA Vechta auf dem Programm.

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