Immer mehr unglaubliche Kuriositäten

Top-5 der Pokémon-Pannen aus der Region

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Beim Pokémon-Go spielen nehmen viele ihre Umwelt kaum noch war.

Die Schlagzeilen über Kuriositäten und Pannen beim Pokémon Go spielen häufen sich. In München war etwa ein kiffender Pokémon-Jäger so sehr in Handy und Joint vertieft, dass er herannahende Polizisten nicht bemerkte. Der Weg eines Spielers in Trier führte für ein halbes Jahr ins Gefängnis. Er wurde per Haftbefehl gesucht und beim Pokémon sammeln aufgegriffen. Statt der virtuellen Viecher fand ein junger Schwabe in der Natur ein alkoholisiertes Pärchen beim Sex. Sie ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Doch auch im Norden ging bei der Pokémon-Go-Safari schon einiges schief. Hier die nordbuzz Top-5 der Pokémon-Pannen aus der Region:

Platz 5. Verkehrsuntüchtig

Unsicher fahrend, dazu noch auf der falschen Straßenseite, teilweise alkoholisiert anmutend und immer aufs Handy starrend – die Polizei im Landkreis Aurich an einem einzigen Wochenende 14 Fahrradfahrer aus dem Verkehr gezogen. Sie alle waren nach Angaben der Polizei auf der Jagd nach Pokémon und vergaßen dabei alles um sch herum. "Es hatte zum Teil den Anschein als würden sowohl die Radfahrer als auch die Fußgänger unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stehen", so die Polizei Aurich.

Platz 4: Handyklau

Vom Spiel in die Bremer Innenstadt gelotst, wurde die Pokémon-Jagd zwei jungen Frauen nach Polizei-Angaben zum Verhängnis: sie wurden Opfer eines Verbrechens. In die App vertieft, bemerkten sie zwei sich nähernde Straßenräuber nicht. Aufgrund der Unachtsamkeit gelang es den Übeltätern dem 35-jährigen Opfer ihr Smartphone zu entreißen. Die beiden Männer konnten flüchten. Die Polizei rät Pokémon-Jägern einmal für sich zu beantworten „Registriere ich noch meine Umwelt, wenn ich mein Handy nutze?“. Sie schließt mit dem Hinweis: „Bleiben Sie aufmerksam.“

Platz 3: Schwimmbadeinbruch

Mehrere Zeugen vermuteten nächtliche Einbrecher in der Nähe eines Freibades in Bremen Blumenthal und meldeten dies der Polizei. Im dritten Anlauf stießen die Beamten nach erfolgreicher Fahndung auf mehrere Personen, die zwar mit leuchtenden Handy-Lampen durch die Nacht schlichen, jedoch keinen Bruch planten sondern Pokémon jagten. Die Polizei mutmaßte, es könne sich beim Objekt der Begierde um das begehrte „Aquana“ gehandelt haben. Oder „Pixi“, welches sich bei Mondschein gerne am Wasser aufhielte. „Schauen Sie, wie sie auf andere wirken“, raten die Beamten in diesem Zusammenhang.

Platz 2: Truppenübungsplatz

In der Lüneburger Heide gerieten drei Pokémon-Go-Spieler in eine echte Schießübung auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Während zu Übungszwecken mit scharfer Munition geschossen wurde, konnte das Trio vom Wachdienst aufgegriffen werden. Die drei Pokémon-Jäger hatten zuvor eine geschlossene Schranke und eine rote Fahne missachtet, die vor dem Betreten des militärischen Sperrgebiets warnt. Eine Anzeige droht.

Platz 1: FKK-Strand

Am FKK-Strand des Unisees wurde der Bremer Polizei zufolge eine Person gemeldet, die Nacktbader fotografieren würde. Der entsandte Streifenwagen griff eine Person in der Nähe des Strandes auf, die auf einer Bank sitzend aufs Handy schaute. Der 31-jährige fing jedoch Pokémon anstatt Nacktfotos. „Puh!“, so die Polizei am Ende ihrer Meldung.

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