Zum Studienbeginn

Bloß nicht blamieren: Tipps und Tricks für Erstis 

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Als Frischling an der Uni gilt es einigen Fettnäpfchen aus dem Weg zu gehen. 

Mit dem Abi in der Tasche starten in dieser Woche tausende Studenten in ihr erstes Semester. Für die Frischlinge absolutes Neuland, die erfahrenen Studis aus den höheren Semestern dagegen lauern bereits auf peinliche Auftritte und Anfängerfehler. Da hilft nur eins: die richtige Vorbereitung. Hier unsere Tipps fürs Erstsemester in Bremen oder Oldenburg, mit denen Ihr nicht blöd auffallt.

Der erste Tag an der Uni ist vor allem eins: aufregend. Kein Wunder, dass so mancher Neustudent vor lauter Nervosität schon von weitem zu erkennen ist. Und das sind ganz schön viele. In Bremen starten rund 5.500 Studenten in Ihr erstes Semester, in Oldenburg sind es 3.500. Ob auf panischer Raumsuche, um ja nicht zu spät zur ersten Vorlesung zu kommen oder beim verzweifelten Versuch den eigenen Stundenplan zu konzipieren: Im Kopf dreht sich alles um einen Satz: „Bloß nicht blamieren!“ Damit das klappt kommen hier unsere Tipps für einen entspannten Start ins Studium.

Zuprosten zum Start: Die O-Woche

Bevor die Lehrveranstaltungen starten, gibt es die Orientierungswoche für Erstis – die O-Woche. An der Uni in Bremen und Oldenburg startet sie am 10. Oktober. Dabei sorgen Tutoren aus höheren Semestern mit Workshops, Spielen, Kneipentouren und Willkommens-Ritualen für einen guten Start ins Studium – ein Mix aus Kennenlernen, Feiern und Information. Eher unvorteilhaft ist es dabei gleich bei der ersten Studentenparty vollkommen abzustürzen und sich am nächsten Morgen mit dröhnendem Schädel nicht mehr an die Namen der Kommilitonen erinnern zu können – peinlich! Und mit den Ruf als „Tages-Vollste/r“ ins Erstsemester zu starten, das wird man auch nicht so schnell wieder los. Auf der anderen Seite sei gesagt: Nehmt jede Party mit, auf die Ihr Lust habt. Hier lernt Ihr Eure Mitstudenten kennen und werdet Teil der Crew. Pauken könnt Ihr noch genug.

Hier könnt Ihr Euren Studienbeginn in Bremen und Oldenburg feiern:

Die Lila Eule in Bremen startet am Mittwoch, 12. Oktober mit der „WiWi-BWL-Erstsemester-Party“ ins Wintersemester. Ab 22 Uhr versorgt Euch DJ André mit Classics, Hip-Hop und Electrobeats. Auch am Donnerstag, 13. Oktober, seid Ihr mit Funk und Classics von DJ Kanamé in der Lila Eule gut beraten. Freien Eintritt habt Ihr an dem Abend im Musikkeller und Coconut vom Stubu Dancehouse in Bremen. Auch in der Halle 7 gibt's eine Party zum Studienbeginn. Am 18. Oktober könnt Ihr hier ab 21 Uhr zu den Beats von DJ Toddy und DJ André Brinker abtanzen.

Bereits am letzten Wochenende feierten hunderte Nachtschwärmer auf der Bremer Disco-Meile:

Die La-Viva-Clubnacht in Bildern

Auch im Moments in Bremen haben die Neustudenten das Wintersemester mit einer angemessenen Party eingeläutet:

Fotos von der International Students Semester Opening Party im Moments

In Oldenburg könnt Ihr am Dienstag, 11. Oktober bei der „WiRe Welcome Night“ im Cubes den Studienbeginn feiern. Ab 23.30 Uhr gibt die Fachschaft Wirtschaft- und Rechtswissenschaften mit DJ Shortcut den Startschuss für die Party-Saison zum Wintersemester. Als Erstis habt Ihr sogar freien Eintritt. Wie in jedem Jahr wird auch in der Uni selbst der Studienbeginn gefeiert. Dieses Jahr könnt Ihr am Mittwoch, 12. Oktober bei der Ersti-Party in den Räumen unterhalb der Mensa anstoßen. Am Freitag, 21. Oktober startet das Amadeus eine „Ersti-Party“ mit einem 90er Spezial. Ab 23 Uhr geht‘s los. 

Wie wild im Cubes in Oldenburg gefeiert wird, zeigen auch die Bilder aus dem Club:

Molkerei & Cubes: Bilder aus Oldenburgs Clubs

Die größte Uni-Party der Huntestadt erlebt Ihr am 20. Oktober. Für vier Euro könnt Ihr an dem Abend mit einem Ticket in 12 Oldenburger Clubs feiern. Mit dabei: das Amadeus, Charlys Musikkneipe, der Molkerei Klub und das Loft. Der Vorverkauf startet ab dem 14. Oktober im Mensafoyer am Campus Haarentor bzw. Wechloy und an der Infothek der Jade Hochschule. Diese Party ist ein absolutes Muss für alle Erstis!     

Der Stundenplan: Hilfe!

Meist überfordert er die Erstis maßlos: Der Stundenplan. Was sind eigentlich CP? Und wie viele Module muss ich pro Semester belegen? Tipp: Sucht Euch einen erfahrenen Mitstudenten, der Euch unter die Arme greift. Meist bietet die Uni in der O-Woche Tutorien an, in denen Ihr Hilfe beim Erstellen bekommt. Hier gilt: Fast allen fällt der erste Stundenplan sehr schwer. Also springt über Euren Schatten und lasst Euch helfen. Spätestens beim nächsten Semesterstart habt Ihr das System geschnallt. Wichtig: Orientiert Euch an der empfohlenen CP-Anzahl und seid nicht zu übermutig. Ist das erste Semester geschafft, habt Ihr einen guten Blick für Euer persönliches Pensum.

Für Bremer Neustudenten gibt es Hilfestellungen, Checklisten und alles rund um das Erstsemester im Ersti-Portal der Uni Bremen. Informationen zur O-Woche findet Ihr auf der Facebook-Seite der Uni. 

Erstis in Oldenburg finden auf der Website der Universität Oldenburg alle weiteren Informationen zu Terminen und dem Programm der Orientierungswoche. Daneben hält Euch die Uni auch per Facebook auf dem Laufenden.

Zu spät? – Die akademische Viertelstunde

Pünktlichkeit ist eine Tugend – eigentlich. Denn an der Uni gibt es einen speziellen Zeitplan. Generell gilt: Ist ein Seminar zur vollen Stunde angesetzt, beginnt es meist erst eine Viertelstunde später. Das sogenannte „akademische Viertel“ rührt aus früheren Tagen, in denen die Uni-Räume meist in der ganzen Stadt verteilt waren und die Studenten somit länger für die Raumwechsel brauchten. Ihr könnt Euch also getrost Zeit lassen, um von einer Vorlesung zur nächsten zu laufen, schnell nochmal auf dem Klo zu verschwinden oder einen frischen Kaffee zu holen.

Klingt einfach, wirkt Wunder: Ein vernünftiger Thermobecher

Mal ganz ehrlich, was braucht fast jeder Student, um durch den Tag zu kommen? Richtig: Kaffee! Für Nachschub sorgen die Caféterien zu meist humanen Preisen. Wahre Profis schaffen sich gleich zum Studienbeginn einen hochwertigen Thermobecher an, in den nicht nur eine Pfütze Kaffee passt und der richtig lange warm hält. Der kann getrost morgens in der heimischen Küche befüllt werden. Ist gut für die Umwelt, spart Geld und schleppt Dich durch nicht enden wollende Vorlesungen.

Von A nach B: Die Orientierung

Egal ob Uni Bremen oder Oldenburg – sich in den Tiefen der Gebäudekomplexe zurecht zu finden, ist nicht jedermanns Sache. Aber kopflos herumzuirren oder ständig nach dem Weg fragen zu müssen eben auch nicht. Besser: Schaut Euch schon vor Semesterbeginn die Gebäudepläne online an. Ein Screenshot kann auch mobil helfen. Ist in Pokémon-Go-Zeiten auch viel unauffälliger aufs Handy zu schauen als dämlich vor dem Raumplan zu stehen, weil man ihn nicht entziffern kann. Und den Weg zur Mensa findet Ihr in jedem Fall: einfach der Masse folgen.

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