Schutz für Haus und Wohnung

Tipps gegen Einbrüche während des Urlaubs

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Viele Einbrecher sind Gelegenheitstäter: Macht ihnen das Leben nicht zu leicht.

Die Sommerferien haben begonnen. Und für viele von Euch auch die Zeit, in den wohlverdienten Urlaub zu fahren. Um ein böses Erwachen bei der Rückkehr zu vermeiden, haben wir für Euch die wichtigsten Tipps gesammelt, damit Euch Einbrecher während Eurer Abwesenheit nicht die Bude ausräumen.

Es gibt so viele Dinge, die Ihr kurz vor Beginn der Reise bedenken müsst: Sind alle Unterlagen für den Urlaub dabei? Ist auch wirklich genug Sonnencreme im Gepäck? Ist die Kaffeemaschine aus? Ist die Badehose im Koffer? Wichtige Fragen, ganz klar, aber vor allem solltet Ihr daran denken, das Haus oder die Wohnung gegen Einbrecher zu schützen.

Dass Fenster und Türen richtig verschlossen sein müssen und nicht nur auf kipp stehen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem: Schaut lieber zweimal nach, ob Ihr nicht doch vergessen habt, ein Fenster zu schließen. Denn gekippte Fenster oder Terrassentüren sind eine echte Einladung für Diebe. Auch Türen, die nur ins Schloss gezogen wurden, sind überhaupt kein Hindernis. Einbrecher, so Polizeihauptkommissarin Katja Reents, seien oft keine Profis sondern nur Gelegenheitstäter. In diesen Fällen reichen oft schon mechanische Sperren, um die Täter abzuschrecken.

Vorsicht beim Posten von Urlaubsbildern

Wenig sinnvoll ist es außerdem, den Anrufbeantworter so zu besprechen, dass wirklich jeder mitbekommt, dass über Wochen niemand im Haus ist. Weitere Indizien für eine längere Abwesenheit sind zum Beispiel ein ungemähter Rasen, volle Briefkästen oder permanent zugezogene Gardinen. Besser ist es, Freunde, Verwandte oder Nachbarn zu fragen, ob sie dafür sorgen können, die Wohnung bewohnt aussehen zu lassen.

Überhaupt spielen die Nachbarn bei der Einbruchsprävention eine wichtige Rolle, bestätigt Reents: „Die Erfahrungen der Polizei zeigen, dass eine aufmerksame Nachbarschaft entscheidend dazu beiträgt, ungebetene Gäste abzuhalten."

Und dann wäre da noch das Thema Facebook, Twitter und Co. Auch wenn es vielen von Euch schwer fällt: Verzichtet lieber auf das Posten von Urlaubsbildern und Beiträgen zu Urlaubszielen in sozialen Netzwerken. Potentielle Täter können so schnell und einfach erfahren, dass Euer Zuhause kurz- oder langfristig unbewohnt ist.

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