Auf das Film-Genre kommt es an

Studie: Bremer vermasseln das erste Date beim Video-Abend

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Der Erfolg eines ersten Dates hängt auch von der Filmauswahl ab.

Dass es bei Euren ersten Dates so selten klappt, könnte an der Film-Auswahl liegen. Eine Studie hat nämlich ergeben, dass die Bremer einen falsch gewählten Film besonders häufig mit einer Abfuhr quittieren.

Erste Dates gehören zur Champions League der Zwischenmenschlichkeit. Sie verlangen Singles höchste Kompetenz und Konzentration ab und dürfen trotzdem nicht verkrampft daher kommen. Die Herausgeber der Studie vergleichen diese Königsdisziplin gar mit einem Vorstellungsgespräch: Aufregung und Unsicherheit steigen, gefragt sind hingegen Selbstsicherheit und Geschmack. Statt Job oder Pokal winkt zum Abschluss des Rendezvous‘ im Optimalfall eine Belohnung ganz anderer Art.

Der Klassiker fürs Auftakt-Stelldichein ist und bleibt dabei der Video-Abend, Neudeutsch: „Netflix and Chill“. Wer nun bei der Filmauswahl oder – um im Bilde zu bleiben – mit falscher Krawatte und Schuhwerk ins Rennen geht, kommt nicht weit. Romantik könnte zu eindeutig sein, Action und Horror zu wenig Fingerspitzengefühl beweisen. Soweit die Theorie der Studie.

Bremer Fehler beim Video-Abend – Die Ergebnisse der Studie

Die repräsentative Umfrage des Streaming-Dienstes Watchever zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Norstat ergab weit gefächerte Vorlieben, auch für die einzelnen Bundesländer:

  • Am beliebtesten sind unter deutschen Singles beim ersten Date Komödien und Romanzen. Action, Abenteuer und Thriller folgen weit abgeschlagen.
  • Entgegen des Klischees von unterkühlten Norddeutschen führen Bremer die Statistik bei den Komödien zum ersten Rendezvous an.
  • Auffällig ist, dass mehr Männer als Frauen angeben, im Sinne eines erfolgreichen Dates auf Romantik zu setzen.
  • Wohl und Übel liegen bei der Filmauswahl dicht beieinander: Für 45 Prozent der Befragten kann die falsche Filmauswahl das Date vermasseln, für 55 Prozent ist dies nicht ausschlaggebend.
  • Und hier sind die Norddeutschen wieder ganz vorne: In Bremen, Hamburg und Schleswig Holstein führt ein falsch gewählter Film bei den meisten Befragten vor die Tür und nicht ins Bett.

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