Wer hat die Nase vorn?

Städteranking: So schneiden Bremen, Oldenburg und Bremerhaven ab

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Ein Städteranking verrät, wie Bremen, Oldenburg und Bremerhaven im nationalen vergleich abschneiden.

Bremen ist 'ne schöne Stadt, da lässt sich's prima leben, … Ein echter Klassiker im musikalischen Repertoire eines jeden Werder-Fans. Nur: Stimmt das auch? Eigentlich müsste die Antwort lauten: Nee, maximal mittelmäßig. Das geht zumindest aus einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft und eines Immobilien-Portals hervor.

Wie in der „Wirtschaftswoche“ nachzulesen ist, landet Bremen im deutschlandweiten Vergleich aller 69 kreisfreien Städte mit mehr als 100.000 Einwohner nur im hinteren Mittelfeld. Im sogenannten Niveauranking belegt Bremen Rang 48. Negativ schlägt zum Beispiel die hohe Zahl an Straftaten und die geringe Aufklärungsquote zu Buche. Die ersten Plätze gehen erwartungsgemäß an den Süden, und zwar nach München, Erlangen und Ingolstadt. Schlusslicht ist Gelsenkirchen. Im Dynamikranking, das die Veränderungsraten in den vergangenen fünf Jahren analysiert hat, sieht es ein wenig besser aus: Dort liegt Bremen auf Rang 35. Spitzenreiter ist auch hier München.

Noch besser sieht es dagegen bei den Nachbarn in Oldenburg aus: Im Niveauranking belegt die Huntestadt Platz 35, in Sachen Dynamik springt sogar Platz 26 heraus. Positive Aspekte seien dabei vor allem der Rückgang der Straftaten und der geringere Anteil überschuldeter Personen.

Schlechte Nachrichten haben die Analysten dagegen für Bremerhaven parat: Ein 67. und ein 64. Rang werden vermeldet. Dort ist also noch reichlich Potenzial nach oben vorhanden.

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