Silvester, Hochzeit und Co.

514 Euro pro Auftritt: DJs sind in Bremen vergleichsweise teuer

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Mit ihnen steht und fällt jede Party, sie sind die Taktgeber der Nacht – die DJs. Also nicht am falschen Ende sparen. Doch was kosten DJs eigentlich? Pünktlich zur Hauptphase der Silvester-Planungen sind die Zahlen nun aufgeschlüsselt – und sie zeigen: In Bremen muss vergleichsweise tief in die Tasche gegriffen werden.

Umgekehrt ist Bremen damit für DJs ein lukrativer Standort. Aber wovon hängen die Preise überhaupt ab? Das DJ-Vermittlungsportal „weltklassejunge.de“ hat dazu über 5.000 Buchungen ausgewertet und aufschlussreiche Informationen veröffentlicht. 

Ergebnis: In der Liste der 15 größten Städte mit den meisten DJ-Buchungen liegt Bremen mit seinen durchschnittlichen DJ-Preisen hinter München, Nürnberg, Stuttgart und Hannover auf Platz fünf. Während DJs in der bayrischen Landeshauptstadt im Schnitt eine Gage von 601 Euro verdienen, sind es in Bremen 514 Euro. Schlusslicht Berlin kommt auf nur 402 Euro. Neben dem Ort beeinflussen auch Faktoren wie Art, Größe und Dauer der Veranstaltung die Gagen.

Mobile DJs im Süden verdienen 16 Prozent mehr als im Norden, 32 Prozent mehr als im Westen und 50 Prozent mehr als im Osten. So kommt ein über das Portal gebuchter Discjockey aus München auf durchschnittlich 200 Euro mehr als sein Kollege in Berlin. Neben dem allgemeinen Lohngefüge liegt dies vor allem an der größeren Konkurrenz in der Hauptstadt.

Generell lässt sich den veröffentlichten Zahlen zufolge sagen, dass DJs zu Silvester etwa 45 Prozent höhere Gagen als auf Geburtstagsfeiern verlangen. Am zweitlukrativsten sind Hochzeiten, bei Firmen und zu Weihnachten wird nur knapp mehr als zu Geburtstagen fällig. 

Klare Hauptsaison haben DJs in den Sommermonaten Mai bis September, mit dem August als veranstalungsreichstem Monat. Die wenigsten DJ-Auftritte finden im Januar und Februar statt.

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