„Ein perfekter Ort"

Schwede verwandelt Marktplatz in ein Meer aus Seifenblasen

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Schön bunt ging es am Freitag auf dem Bremer Marktplatz zu.

Warum um alles in der Welt stellt sich jemand sechs Stunden auf den Bremer Marktplatz und macht dort Seifenblasen? Wir haben nachgefragt - und die Antwort klingt einleuchtend. Es ist sein Job, zumindest im Nebenberuf.

Simon, so heißt der junge Mann, der am Freitag von 13 bis 19 Uhr für leuchtende Augen von vielen, vielen Kindern in der Bremer Innenstadt gesorgt hat. „Der Bremer Marktplatz ist ein perfekter Ort für Seifenblasen“, findet Simon.

Und der 24-jährige Schwede muss es wissen. Schließlich ist er schon seit zwei Jahren in ganz Europa unterwegs. Eigentlich als Straßenmusiker, aber zum Relaxen, wenn er genug hat von seiner Gitarre, schiebt er hin und wieder einen Tag voller Seifenblasen ein. „Das ist eine schöne Abwechslung“, sagt er.

Für viele Kinder war der Schwede Simon das Highlight des Tages.

Vielleicht bleibt er noch einen Tag in Bremen, vielleicht zieht er auch weiter. Da ist Simon ganz flexibel, seit er vor zwei Jahren seine Heimatstadt Jönköping in Südschweden verlassen hat. „Dort war ich schon vier Jahre als Straßenmusiker unterwegs, hatte ein bisschen Angst, durch Europa zu reisen. Aber jetzt weiß ich, dass ich schon viel früher damit hätte anfangen sollen.“

In Bremen ist er übrigens zum ersten Mal, findet die Stadt super. Und in Bremen findet man Menschen super, deren Beruf Seifenblasen machen ist.

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