B-Human behält im 1,3-Meterschießen die Nerven

WM-Titel im Roboter-Fußball geht nach Bremen

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Zum fünften Mal geht der WM-Titel im Roboter-Fußball nach Bremen.

Großer Jubel beim Bremer B-Human-Team: Bei der Weltmeisterschaft im Roboter-Fußball hat sich die Mannschaft der Uni Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz den Titel gesichert.

Es war ein spannendes Finale, das sich B-Human und das Team UT Austin in Leipzig geliefert haben. Am Ende setzten sich die Bremer Roboter im „Elfmeterschießen“ durch, nachdem es nach regulärer Spielzeit 0:0 gestanden hatte. Damit geht der Titel in der Standard Platform League nach drei Jahren wieder in die Hansestadt.

So ausgeglichen die zwei Halbzeiten im Endspiel waren, so unterschiedlich fiel das anschließende „Elfmeterschießen“ aus, das wegen des kleineren Spielfelds tatsächlich ein 1,3-Meterschießen war. Die Entscheidung war bereits nach drei Runden gefallen, denn B-Humans Schütze hatte dreimal getroffen, während Austins Roboter zweimal am Torwart scheiterten und einmal schlicht am Tor vorbeischossen.

Zum fünften Mal Weltmeister

B-Human nahm zudem als eines von acht Teams an der „Outdoor Competition“ teil, bei der in einer Glashalle auf einem Kunstrasenfeld gespielt wurde, und belegte hier den zweiten Platz. Im technischen Wettbewerb, in dem es unter anderem um Audiokommunikation ging, errang B-Human den dritten Platz.

B-Human tritt seit 2009 bei RoboCup-Wettbewerben in der Standard Platform League an und ist seit acht Jahren in Folge Deutscher Meister beziehungsweise Europameister und hat nun fünf Mal die Weltmeisterschaft gewonnen. Seine Software legt B-Human nach jeder Weltmeisterschaft offen, sodass andere Teams davon profitieren können.

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