Sicherheitskonzept fällt durch

Nach Reggae-Fest-Absage: Veranstalterin bezieht Stellung

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Das Open-Air-Event „Bremen Reggae Feeling Nr.1“ fällt aus.

Nach der Absage des Open-Air-Events „Bremen Reggae Feeling Nr.1“ hat nordbuzz nun auch die Veranstalterin erreicht. Im Gespräch mit der Redaktion begründete sie die Absage und schilderte das weitere Vorgehen.

So habe es für die Entscheidung, das Großereignis für bis zu 25.000 Besucher abzusagen, zwei Gründe gegeben. Hauptgrund für den Rückzieher sei gewesen, dass das vorgelegte Sicherheitskonzept nicht von der Stadt abgesegnet worden sei. Eine Aussage, die auch Jens Tittmann, Pressesprecher des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, gegenüber nordbuzz bestätigt hatte. Zudem seien bereits tausende Tickets bestellt, jedoch nur einige hundert bezahlt worden. Die bereits im Vorfeld getätigten Ausgaben rund um die Veranstaltung hätten damit die Einnahmen überstiegen.

Warum aber wurde die Absage nicht schneller und durchsichtiger kommuniziert? Als Begründung führt die Veranstalterin technische Probleme an. So hätte sie bereits seit Montag weder Fax, Internet noch Telefon nutzen können. Deswegen hätten die Käufer von Tickets auch noch nicht informiert werden können. Intern sei die Veranstaltung dagegen schon am Wochenende abgesagt worden, zum Beispiel bei der ÖVB-Arena und externen Dienstleistern.

Inzwischen wurde die Absage auch auf der Homepage der Veranstalter verkündet. Dass es Komplikationen mit den gebuchten Künstlern gegeben habe, verneinte die Veranstalterin gegenüber nordbuzz. Zwischenzeitlich waren derlei Gerüchte aufgekommen. Auch könne sie die Enttäuschung der Fans verstehen und sei selbst betrübt über die Entwicklungen.

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