Die Polizei Bremen informiert

EM: „Feiern ja, Randale nein.“

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Bei EM-Feierlichkeiten will die Polizei wachsam, aber tolerant auftreten.

Als Polizei hat man es manchmal nicht leicht. Bei einem Großereignis wie der Fußball-Europameisterschaft zum Beispiel. Denn dann wollen die einen ausgelassen feiern und die anderen ihre Ruhe haben. Die Polizei sitzt derweil zwischen den Stühlen, muss Sicherheit und Interessen von Anwohnern gewähren, will offenkundig jedoch auch nicht der Spielverderber sein.

Nun gibt die Polizei Bremen ihr EM-Motto bekannt: „Feiern ja, Randale nein.“ So soll es in der Hansestadt in den kommenden vier Wochen zugehen. Während in Frankreich gekickt wird, möge in Norddeutschland alles störungsfrei bleiben.

Ein besonderes Augenmerk gilt den zunehmend beliebten Auto-Korsos. Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss sind ein No Go, da kennt die Staatsgewalt kein Pardon. Zudem hat die allgemeine Sicherheit jederzeit höchste Priorität. Egal, welche Gründe es zum Feiern gibt. Dabei schreibt sich die Bremer Polizei auf die Fahne, tolerant und freundlich zu agieren, Randale jedoch frühzeitig zu unterbinden.

Gegenüber Auto-Korsos lautet der deutliche Hinweis, dass

  • das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern und Motorhauben,
  • das Stehen in Fahrzeugen (Cabriolet etc.),
  • das Zufahren auf Personen oder Personengruppen,
  • das Herauslehnen aus Fahrzeugfenstern und -dächern während der Fahrt

sehr gefährlich und strikt verboten sind.

Vorausschauend kündigt die Polizei an, sowohl den Anliegen der Anlieger als auch denen der Feiernden gerecht werden zu wollen. Speziell, was nächtliche Lärmbelästigung angeht. Auf in der Vergangenheit oftmals besetzte Straßen und Kreuzungen, wie am Sielwall oder in der Bahnhofsvorstadt, wird nicht näher eingegangen.

Abschließend wünscht die Polizei Bremen „allen eine schöne und friedliche Fußballeuropameisterschaft und der Deutschen Nationalmannschaft den vierten Titel.“

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