Tragischer Unfall in Bremen

Junger Mann ertrinkt im Achterdieksee

Tödlicher Badeunfall im Bremer Achterdieksee: Wie die Polizei mitteilt, ist dort am Freitagnachmittag ein 23-jähriger Flüchtling aus dem Iran ertrunken.

Nach Polizeiangaben war der junge Mann war auf dem Weg zu einer Badeinsel mittig im See. Plötzlich sei der ungeübte Schwimmer untergegangen. Rettungsschwimmer fanden ihn in leblos fünf Metern Tiefe und brachten ihn ans Ufer. Eine Reanimation verlief erfolglos, ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Unterdessen hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor einer starken Zunahme der Badeunfälle von Asylbewerbern gewarnt. Bereits im vergangenen Jahr seien 27 Flüchtlinge in deutschen Badegewässern ertrunken. „Wir befürchten, dass diese Zahl 2016 weiter ansteigt", sagte DLRG-Präsidiumsmitglied Frank Villmow gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die Badeseen sind ein billiges Freizeitvergnügen und viele Flüchtlinge kennen das Risiko der Seen nicht, betonte Villmow: „Das fehlende Gefahrenbewusstsein ist ein Riesenproblem, hier müssen wir viel Aufklärungsarbeit leisten."

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