39-Jähriger im Hausflur überfallen

Bremer wird Poker-Gewinn geraubt

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Die Polizei sucht nach drei flüchtigen Verdächtigen.

Am Sonntagabend wurde ein schwerbehinderter Bremer im eigenen Hausflur an der Bürgermeister-Smidt-Straße Opfer eines Raubüberfalls. Der 39-Jährige hatte zuvor mehrere Hundert Euro im Casino beim Pokern gewonnen.

Mit dem Taxi fuhr er anschließend zunächst zu einem Imbiss am Herdentorsteinweg und setzte seinen Heimweg von dort zu Fuß fort, teilt die Polizei mit. Gegen 23 Uhr zuhause angekommen, trat ein Fremder mit ins Treppenhaus und überwältigte den 39-Jährigen dort. Ein hinzugekommener Komplize hielt ihn am Boden fest. Dabei verlor das Opfer seine Beinprothese, blieb jedoch ansonsten unversehrt. Die Männer flüchteten mit der geraubten Geldbörse. Ein dritter Mann hatte offenbar vor dem Haus Schmiere gestanden. Dank der Aussagen eines aufmerksamen Busfahrers konnte das Portemonnaie am Busbahnhof aufgefunden werden.

Die Polizei sucht nun drei Flüchtige. Der Haupttäter wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt und ca 170 bis 180 cm groß beschrieben. Zudem soll er schwarze Haare, dunklen Teint sowie mit Akzent gesprochen haben. Bekleidet war er mit grauem Shirt und Sweatjacke sowie Badelatschen und hochgezogenen Socken. Auf die weiteren Verdächtigen trifft vom Typ die gleiche Beschreibung zu. Einer von ihnen trug eine dunkelgrüne Jacke. Der andere trug eine große „Aldi-Tüte“ bei sich.

Die Polizei bittet um Hinweise beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer: 0421/362-3888.

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